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Am Samstag gehen für eine Stunde die Lichter aus

  • Auch am Brandenburger Tor in Berlin wird am Samstag das Licht ausgehen. Foto: dapd Auch am Brandenburger Tor in Berlin wird am Samstag das Licht ausgehen. Foto: dapd
In Deutschland wird am Samstagabend für eine Stunde das Licht ausgehen. Bekannte Gebäude werden nicht mehr angestrahlt. Darunter ist zum Beispiel das Brandenburger Tor in Berlin. Doch warum das alles?
Berlin. Wenn wir abends durch die Straßen laufen, brennen die Laternen. Auch viele Häuser sind außen beleuchtet, zum Beispiel, weil sie besonders wichtig sind. Am Samstag soll das für eine Stunde anders sein. Dann wird in Deutschland und in vielen anderen Ländern auf der Welt das Licht ausgeknipst. Umweltschützer haben sich das ausgedacht. Sie wollen so an den Klimawandel erinnern. Wir sollen das Klima schützen.

Wenn Experten vom Klimawandel sprechen, dann meinen sie damit, dass es auf der Erde immer wärmer wird. Daran haben wir Menschen große Schuld. Wir pusten mit unseren Fabriken, Flugzeugen, Schiffen und Autos zu viel Kohlendioxid in die Luft. Das ist ein Gas. Es entsteht zum Beispiel, wenn in Kraftwerken Kohle verbrannt wird, damit wir Strom haben. Deswegen ist es wichtig, keinen Strom zu verschwenden. Wird es auf der Erde wärmer, schadet das uns Menschen und auch den Pflanzen und Tieren.

Am Samstag sollen die Menschen an den Klimaschutz erinnert werden. In vielen Ländern der Welt wird dafür das Licht für eine Stunde ausgeknipst. Die Menschen sollen nachdenken, was sie für die Erde tun können. Allein aus Deutschland wollen mehr als 100 Städte um 20.30 Uhr für Dunkelheit sorgen. Erst um 21.30 Uhr soll das Licht wieder angehen. Die Städte werden zum Beispiel Rathäuser, Kirchen oder Burgen im Dunkeln liegen lassen. In der deutschen Hauptstadt Berlin soll das Brandenburger Tor nicht angestrahlt werden, das weltweit bekannt ist.

Die Aktion mit dem Licht wurde erstmals im Jahr 2007 gemacht. Damals wurden in Sydney in Australien die Lampen für eine Stunde ausgeschaltet. 2008 beteiligten sich dann schon mehrere hundert Städte auf der Welt. Im vergangenen Jahr nahmen knapp zwei Milliarden Menschen in 5.251 Städten aus 135 Ländern an der Aktion teil. Wer mehr erfahren will, kann im Internet nachlesen. Das ist die Adresse: www.earthhour.wwf.de. Bei der Aktion mitmachen kann jeder, der Lust dazu hat.


Kindernachrichtendienst / 30.03.12 / dapd
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