Machnig: Thüringen ist wirtschaftlich auf der Überholspur

  • "Mit innovativen Köpfen, gut ausgebildeten Mitarbeitern und attraktiven Arbeitsbedingungen könne Thüringen seinen Spitzenplatz festigen", sagte Wirtschaftsminister Matthias Machnig (SPD). Archivfoto: Alexander Volkmann "Mit innovativen Köpfen, gut ausgebildeten Mitarbeitern und attraktiven Arbeitsbedingungen könne Thüringen seinen Spitzenplatz festigen", sagte Wirtschaftsminister Matthias Machnig (SPD). Archivfoto: Alexander Volkmann
Der Umsatz der Thüringer Industriebetriebe ab 50 Beschäftigte hat den höchsten Januar-Wert seit 1991 erreicht. Die Erlöse seien im Vergleich zum Vorjahresmonat um 10,5 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro gestiegen, teilte das Statistische Landesamt am Freitag in Erfurt mit.
Erfurt. Wirtschaftsminister Matthias Machnig wertete das Monatsergebnis als Erfolg. "Thüringen ist wirtschaftlich auf der Überholspur", sagte der SPD-Politiker.

Die Steigerung liegt laut Statistik über dem bundesweiten Durchschnittswert von 6,7 Prozent. In Ostdeutschland habe der Umsatz durchschnittlich um 5,4 Prozent zugelegt. Eine bessere Umsatzentwicklung in der Industrie als in Thüringen gab es demnach nur im Saarland und in Bremen. Die kleinen, dynamischen Wirtschaftsstandorte haben laut Machnig die Führung beim Industriewachstum übernommen. "Das ist eine große Chance: Dieser Rückenwind muss genutzt werden, um das Fundament der Wirtschaft zu stärken."

Machnig erinnerte in diesem Zusammenhang noch einmal daran, dass der Freistaat als attraktiver Standort für Fachkräfte und qualifizierte Arbeit ausgebaut werden muss. "Mit innovativen Köpfen, gut ausgebildeten Mitarbeitern und attraktiven Arbeitsbedingungen könne Thüringen seinen Spitzenplatz festigen", sagte der Minister weiter.


30.03.12 / dapd
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Kommentare
30.03.12 - 21:37
Geht auch anders
Es ist ja die Wirtschaftsleistung gemeint, nicht die Löhne. Die kommen später...wenn sie kommen. Abgesehen davon: Man muss ja nicht jedes "Angebot" annehmen. Weiter gehen und fertig. Ich bin froh, nicht für die hiesigen Preisdrücker arbeiten zu müssen und kann jedem nur raten, anderswo seine Erfahrungen zu machen. Bringt einen a) auch persönlich weiter und b) bei gutem Standing kann man sich oft den Wohnort frei aussuchen. Kommt natürlich auf Branche und Tätigkeit an. Die Möglichkeiten sind aber definitiv da!
30.03.12 - 16:51
Fachkraft
Der redet wirklich von Thüringen? Dem Land wo mir als Spitzenlohn bis jetzt 8,50 Euro geboten wurden? Irgendwie meint der bestimmt ein anderes Land.
 
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