Oberster Bibliothekar

Frank Simon-Ritz, Direktor der Weimarer Universitätsbibliothek, ist in das höchste deutsche Gremium seines Fachs gewählt worden.
Weimar. Der Direktor der Weimarer Universitätsbibliothek ist in den Vorstand des Deutschen Bibliotheksverbandes (DBV) gewählt worden. Frank Simon-Ritz vertritt ab sofort auf Bundesebene die wissenschaftlichen Bibliotheken Deutschlands.
Der Vorstand des DBV setzt sich aus je drei Vertretern der wissenschaftlichen und der öffentlichen Bibliotheken zusammen. Neben Simon-Ritz kandidierten die Leiter der Universitätsbibliotheken von Magdeburg und Würzburg als Vertreter der wissenschaftlichen Bibliotheken für die Vorstandswahl, die per Briefwahl durchgeführt und deren Stimmen gestern ausgezählt wurden.
Frank Simon-Ritz sei mit großer Mehrheit in das höchste Gremium der deutschen Bibliotheken gewählt worden, das zur Zeit im Rahmen des Bibliothekskongresses in Leipzig tagt, teilt die Bauhaus-Universität mit.
Mit 47 Jahren ist der Weimarer Bibliothekar, der der Universitäts-Bibliothek der Bauhaus-Uni seit 1999 vorsteht und bereits Gremienerfahrung als Vorsitzender seines Landesverbandes Thüringen sammeln konnte, das jüngste Vorstandsmitglied des DBV. Auf Bundesebene will sich Simon-Ritz für die verstärkte öffentliche Wahrnehmung der Bibliotheken einsetzen die politische Lobbyarbeit forcieren. Als Anregung dienen ihm seine Eindrücke, die er im Herbst 2009 auf Besuchen US-amerikanischer Universitäts-Bibliotheken in New York und Washington sammeln konnte.
Privat ist Frank Simon-Ritz im Weimarwerk Bürgerbündnis engagiert.


Sabine Brandt / 17.03.10 / TLZ
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