2011 wurden in Westeuropa 12,8 Millionen Fahrzeuge abgesetzt, 2012 rechnet die Unternehmensberatung Bain & Company mit nur noch 12 Millionen. Archivfoto: Jakob Studnar/dapd
Hochrangige Opel-Manager rechnen mit tiefen Einschnitten in der Produktion und Werksschließungen, wenn die Verkäufe nicht schnell wieder ansteigen.
Düsseldorf. "Wenn dauerhaft weniger als eine Million Autos in Europa verkauft werden, ist das Unternehmen Opel in der bisherigen Form Geschichte", sagte ein Manager des Autoherstellers. Druck komme zusätzlich durch die Kooperation von Peugeot-Citroën und dem Opel-Mutter-Konzern General Motors. "Die Zusammenarbeit wird den Kapazitätsabbau eher beschleunigen", sagte der Insider. Opel produzierte 2011 knapp 1,2 Millionen Autos. Die Verkäufe sind derzeit stark rückläufig.
Ursache für die schlechten Aussichten, von denen das Werk in Bochum besonders bedroht ist, sind offenbar die negativen Prognosen für den europäischen Automarkt. 2011 wurden in Westeuropa 12,8 Millionen Fahrzeuge abgesetzt, 2012 rechnet die Unternehmensberatung Bain & Company mit nur noch 12 Millionen.
OPEL-Absatz bricht im März 2012 dramatisch ein !!!
Der angeschlagene Autohersteller verkaufte im März 12,3 Prozent weniger Neufahrzeuge! Während der Gesamtmarkt um 3,4 Prozent zulegte. Der Heimatmarkt Deutschland trägt mit etwa 25 Prozent am Opel-Gesamtabsatz bei. Das geht aus den Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes hervor, die heute in Flensburg veröffentlicht wurden. Hat OPEL noch eine Zukunft? Wo bleiben die zahlenden Kunden bei OPEL??? Desaströs das Ganze, und die Kunden wollen nicht mehr. Aber die haben das Sagen!
01.04.12 - 15:14
TOP REGION ALTENBURG - und täglich grüsst ...- der Herr Minister das 4. Mal in dieser Region, das reicht uns aber nicht
Herr Machnig hatte in Eisenach mit 15 MIo in 2011 für OPEL einen Erfolg? Für den Fall, dass sie am 03.04.2012 Zeitung lesen, hier sein letztes 2 Jahre altes Automotive-Engagement in Altenburg: "Erfurt/Altenburg. The next generation of transmissions and engine parts for a planned total of 500 electric cars will be made at the FRÄGER Group's Altenburg plant. On 15 July 2010 Economics Minister Matthias Machnig (SPD) put his foot on the gas, or rather electricity, as he test drove the Stromos in Erfurt. Among the goals of the meeting with Thüringen state Economics Minister Matthias Machnig (SPD) was to build up our own network, including strengthening the cooperation with Ilmenau Technical University. Machnig noted that "we are currently experiencing the early days of this trend, to which we shall all have to adjust." In his view Thüringen can count on two highly innovative enterprises and scientific institutions in the shape of the FRÄGER Group and TU Ilmenau, and reinforcing these as well as establishing an automobile industry in the state are key tasks for Machnig. If the market, which is being serviced exclusively by our distribution partner "Noiseless through Germany", continues to thrive, further investments will be made in Altenburg. Corresponding talks regarding development options were held in the Economics Ministry with the personal participation of Altenburg's Lord Mayor Michael Wolf (SPD)." Dazwischen war nichts. Da geht noch sehr viel mehr ...
31.03.12 - 21:22
Das Minus bei OPEL - seit 1999 - mehr als elf Milliarden Euro !!!
Das Minus bei OPEL - seit 1999 - mehr als elf Milliarden Euro !!! DONNERWETTER !!! Seit zwölf Jahren hat der Autobauer keinen Gewinn mehr erwirtschaftet und das Jahr 2011 mit einem Verlust von 575 Millionen Euro abgeschlossen. Damit summierte sich das Minus seit 1999 auf mehr als elf Milliarden Euro. Das liegt maßgeblich daran, dass sich der Marktanteil von Opel seither mehr als halbiert hat. Nach internen Berechnungen wird die Basiskapazität derzeit nur zu drei Vierteln genutzt, obwohl bereits 2010 die Produktion im belgischen Antwerpen eingestellt worden ist.