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Der Kauf eines PCs ist eine wichtige Anschaffung, die wohl vorbereitet und überlegt sein sollte. Menschen mit wenig Fachwissen fühlen sich oft mit Begriffen rund um Bits und Bytes unsicher, ob sie auch den richtigen PC für ihre Bedürfnisse finden. Folgende Tipps werden Ihnen die Wahl etwas leichter machen:
1. Probieren geht über studieren
Am besten beginnen Sie mit einem Besuch bei einem Freund, der einen PC hat oder gehen in einen Computer Shop. Sie werden sehen, dass PCs heutzutage Spaß machen und einfach zu bedienen sind.
2. Betrachten Sie die Ausgabe für einen PC als eine Investition für die nächsten zwei bis drei Jahre
Die zu einem Zeitpunkt angebotenen PCs decken immer eine gewisse technologische Spanne ab, sind entweder auf dem allerneuesten Stand oder basieren auf Technologie der letzten 6 bis 12 Monate. Mit der Zeit kommen neue Programme auf den Markt, und ein heute gekaufter PC wird irgendwann Probleme haben, diese neue Software noch so zu zeigen, dass es Spaß macht.
Wenn Sie sich also vorher die Zeit nehmen und sich darüber informieren, was derzeit das Obere und was das untere Ende der Leistungsskala eines PCs ist, werden Sie eine optimale Investition tätigen. PCs veralten nämlich nicht plötzlich, sie verlieren den Anschluss an die aktuelle Technologie eher in kleinen Schritten. Den Unterschied zwischen der neuesten und der etwas in die Jahre gekommenen Technologie machen einige wenige Komponenten aus, die nur einen Bruchteil des Kaufpreises betragen. Diese kleine Extra-Ausgabe in die beste Technologie am Markt ist der Garant dafür, dass Sie für die nächsten Jahre Spaß an Ihrer Investition haben.
Heute stellt der Intel® Pentium® 4 Prozessor mit Hyper Threading-Technologie (HT) den aktuellen Stand dar. Hyper-Threading bedeutet, dass der Prozessor mehrere Aufgaben gleichzeitig erledigen kann und nicht wie frühere Modelle eine Aufgabe nach der anderen abarbeiten muss. Da immer mehr Menschen gerne gleichzeitig verschiedene Anwendungen ausführen (z.B. Textverarbeitung, Musik hören und Viren Scannen), bedeutet dies ein nicht unerheblicher Vorteil gegenüber früheren Prozessoren.
3. Stellen Sie sicher, dass Ihr PC auf dem neuesten Stand ist
Software, die zuhause eingesetzt wird, ist in der Regel für den Computer viel anspruchsvoller als Software in Unternehmen, etwa für Textverarbeitung oder Tabellenkalkulation. Das liegt daran, dass Software für zuhause mehr Multimedia-Elemente hat: zum Beispiel für Audio, Video, digitale Fotos, 3D-Grafiken und interaktive Spiele.
Multimedia-Anwendungen mit Audio und Video produzieren Millionen mal mehr Daten auf dem PC als es zum Beispiel Geschäftsdokumente tun. Innovative Internet-Anwendungen wie Echtzeit-Video und -Audio, dreidimensionale Webseiten und interaktive Spiele verstärken diesen Trend. Man denke nur an 3D-Flugsimulatoren, DVD-Filme und Autorennen: Sie brauchen heute soviel Prozessorleistung, wie sie vor kurzem noch nur die viele Millionen Dollar teuren Supercomputer hatten.
PC-Anfänger aufgepasst: Wenn Sie denken, dass Sie ohnehin nur ein bisschen Textverarbeitung und eine e-Mail-Funktion brauchen, seien Sie darauf gefasst, dass Sie bald mehr wollen, wenn Sie erst einmal die Anwendungsvielfalt und das Internet entdeckt haben. Daher sollten Sie Ihren PC wie Kinderkleidung aussuchen: immer ein bisschen größer, um noch hinein wachsen zu können.
4. Wählen Sie das richtige Modell zum richtigen Preis
Die Preisspanne für Home PCs liegt zwischen rund 500 Euro und nahezu unendlich. Es ist wichtig zu wissen, welche Technologie überhaupt zu haben ist, um das Beste für Ihr Geld zu bekommen. Nur so können Sie dann auch die attraktivste Software nutzen und sicher sein, dass sich die Leistung Ihres PCs ein paar Jahre wirklich am oberen Ende des Möglichen bewegt.
5. Sehen Sie sich gut um
Zeitungen und PC Shops sind voll mit scheinbar attraktiven Angeboten. Auch wenn diese einen guten Eindruck machen, vergewissern Sie sich trotzdem, dass der Preis nicht nur deswegen günstig ist, weil das Angebot ein paar qualitativ schwache Elemente oder einen PC mit veralteter Technologie enthält. Jede Kaufentscheidung sollte auch das Service- und Support-Angebot nach dem Kauf berücksichtigen. Eine Herstellergarantie und möglichst eine kostenlose Telefon-Hotline für allgemeine Anfänger-Fragen gehören zum Standard.
Private PC-Nutzer sind besonders am Wochenende aktiv. Das sollte dann auch Ihr PC-Hersteller sein. Stellen Sie sicher, wer technische Unterstützung gewährt und wer das Gerät repariert oder ersetzt wenn es zu Problemen kommt. Und kontrollieren Sie beim Kauf, ob alle Handbücher und CDs für die mitgelieferte Software auch wirklich dabei sind.
6. Die Leistungsbeschreibung verstehen
Neben dem Preis und dem Modell gibt es noch eine ganze Reihe von Details, für die Sie sich entscheiden müssen und die ziemlich kompliziert aussehen. Stellen Sie sicher, dass der PC "multimedia-fähig" ist und über ein gutes CD-ROM oder DVD-Laufwerk verfügt. Außerdem brauchen Sie eine Sound-Karte und Lautsprecher. Inzwischen gehört auch ein CD-Brenner zur Grundausstattung eines PCs, immer mehr Hersteller bieten ihre Geräte auch mit einem DVD-Brenner an. Wollen Sie den PC an das Internet anschließen, ist ein schnelles Modem, eine ISDN-Karte oder eine Netwzerkkarte für einen DSL-Zugang erforderlich.
Darüber hinaus gilt es,noch weitere Entscheidungen zu treffen. Hierbei ist es vorteilhaft, wenn man die Leistungsbeschreibungen eines PC verstehen kann und die wichtigsten Begriffe kennt. Wir haben sie tabellarisch zusammengefasst. (Quelle: Intel Corporation)
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