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Licht und Schatten bei Weimarer Basketballern

  • Jakob Weiß (am Ball) setzte sich zwar hier durch, insgesamt aber hatten die U-14-Basketballer des HSV-Victoria Weimar gegen Gotha keine Chance. Foto: Uwe Schmidt Jakob Weiß (am Ball) setzte sich zwar hier durch, insgesamt aber hatten die U-14-Basketballer des HSV-Victoria Weimar gegen Gotha keine Chance. Foto: Uwe Schmidt
Die Bezirksliga-Herren von HSV-Victoria Weimar II mussten gegen Roßleben hart um ihren Sieg kämpfen. Die U-14-Junioren liefen ihrem ersten Landesliga-Erfolg auch gegen Gotha vergebens nach.
Weimar. Die Generalprobe für das Aufstiegs-Duell in zwei Wochen wäre beinahe schief gegangen: Mit 48:44 (30:26) gewannen die Basketball-Herren der Spielgemeinschaft HSV-Victoria Weimar II ihre Heimpartie gegen das Schlusslicht der Bezirksliga Mitte, VC Roßleben. Damit ist die Ausgangsposition hervorragend, wenn die Weimarer am 18. März zu Motor Gispersleben fahren: Gegen diesen Kontrahenten kassierten sie ihre bisher einzige Niederlage der Saison, Gispersleben selbst hat aber schon zwei Mal verloren. Mit einem Sieg wäre HSV-Victoria II praktisch am Ziel und stände dann vor der Entscheidung, als Staffelsieger das Aufstiegsrecht in die Landesliga wahrzunehmen oder auch nicht.

Gegen Roßleben ließen sich die Weimarer von einem starken ersten Viertel (21:10) zum Schlendrian verleiten. "Wir haben nicht mehr so gut verteidigt", musste Spielertrainer Jan Schreiber einräumen. Besonders die erfolgreichen Versuche der Roßlebener Aschenbrenner-Brüder Daniel und Stefan aus der Distanz sorgten dafür, dass es zur Halbzeit nur noch 30:26 stand. An diesem Abstand änderte sich bis zum Schluss nichts mehr. Die Weimarer kamen nicht durch die massive Deckung der Männer vom Kyffhäuser und hatten bei ihren Versuchen von den Außenpositionen keine glückliche Hand. "Zum Glück behielten wir immer die Kontrolle, es wurde trotz des knappen Abstandes nicht richtig brenzlig", so Schreiber. Neben dem Apoldaer Danny Liebeskind, der trotz krankheitsbedingter Trainingspause mit zwölf Punkten bester Scorer war, überzeugte auch Konrad Hüfner. Er kam aus Ilmenau zu seinem Heimatverein zurück und feierte gegen Roßleben sein Comeback.

Die jüngste Punktspiel-Mannschaft der Weimarer, die U 14, kämpfte am Sonntagvormittag auch im achten Landesliga-Spiel vergebens um den ersten "echten" Sieg. Das Duell mit BiG Gotha ging 35:110 (12:53) verloren. "Das Umschalten vom Angriff auf die Verteidigung geht noch zu langsam", beobachtete Tobias Patzer, der die Teenager gemeinsam mit Artom Haaf trainiert. "Und zwar nicht läuferisch, sondern eher gedanklich." Der spielerisch überzeugende Marvin Conrad und die Treffsicherheit von Richard Heinicke konnten das nicht ausgleichen.


Michael Grübner / 06.03.12 / TA
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