Schulen setzen wegen Lehrermangels auf Honorarkräfte

  • Die Honorarkräfte dürfen nicht mehr als fünf Prozent der Lehrerschaft ausmachen, ihr Bedarf werde im Einzelfall geprüft. Archivfoto: Nigel Treblin/dapd Die Honorarkräfte dürfen nicht mehr als fünf Prozent der Lehrerschaft ausmachen, ihr Bedarf werde im Einzelfall geprüft. Archivfoto: Nigel Treblin/dapd
An immer mehr Schulen im Freistaat werden Honorarkräfte eingesetzt. 74 Schulen nutzen inzwischen das Programm "Geld statt Stellen" und dürfen dadurch bei fehlenden Fachlehrern Honorarkräfte beschäftigten, wie ein Sprecher des Kultusministeriums am Donnerstag in Erfurt sagte.
Erfurt. Weil jetzt ein neues Schulhalbjahr beginne, sei die Anzahl der Schulen, die auf das Programm setzen, im Vergleich zum Vormonat um neun gestiegen.

Die insgesamt über 900 Schulen in Thüringen können maximal bis zu einem Jahr befristet Honorarkräfte beschäftigen, um Stundenausfälle zu verhindern. Die Honorarkräfte dürfen nicht mehr als fünf Prozent der Lehrerschaft ausmachen, ihr Bedarf werde im Einzelfall geprüft.


29.03.12 / dapd
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