Geld für neue Kinderwagen und einen Tisch für die Jüngsten Eisenbergs

  • "Spatzennest-Kinder" haben Ingo Lippert und Christoph Matschie (rechts) gleich in ihr Spiel einbezogen. Foto: Margit Kasper "Spatzennest-Kinder" haben Ingo Lippert und Christoph Matschie (rechts) gleich in ihr Spiel einbezogen. Foto: Margit Kasper
Bürgermeister Ingo Lippert und Bildungsminister Christoph Matschie waren gestern zu Besuch in der Kindergrippe "Spatzennest". Nachdem sie am Spiel der Kinder teilgenommen hatten, übergab der Minister Lottomittel an das Spatzennest.
Eisenberg. Die Mädchen und Jungen der Eisenberger Kinderkrippe "Spatzennest" haben Bürgermeister Ingo Lippert und Bildungsminister Christoph Matschie (beide SPD), die gestern zu Besuch gekommen waren, gleich in Beschlag genommen. So durften die Männer erst eine Runde spielen, ehe es zur offiziellen Übergabe von Lottomitteln an die Kindereinrichtung kam. Einen symbolischen Scheck über 2500 Euro überreichte der Minister an Krippenleiterin Kerstin Günther sowie an Klaus-Dieter Kunze, Vorstandsvorsitzender des Kreisverbandes der Arbeiterwohlfahrt als Träger der Kinderkrippe.

"Für das Geld wollen wir zwei Kinderwagen und einen kleinen Füttertisch für die Jüngsten anschaffen", sagte Kerstin Günther. Acht Erzieherinnen sorgen für die insgesamt 36 Kinder im Alter ab dem 3. Lebensmonat bis drei Jahre. "Damit sind wir voll ausgelastet. Und auf der Warteliste stehen schon 20 Kinder bis 2014", berichtet die Leiterin. Die Kinderkrippe war erst 2011 saniert übergeben worden. Die Gesamtinvestition betrug über 400 000 Euro.

Thüringenweit bestehe bei Kindereinrichtungen noch hoher Sanierungsbedarf, es sei längst nicht alles so vorbildlich wie in Eisenberg, sagte Matschie. Lippert teilte mit, dass in den vergangenen sieben Jahren alle Kindereinrichtungen der Stadt auch dank des großen Engagements der Träger auf den neuesten Stand gebracht worden. "Über zwei Millionen Euro wendet die Stadt im Jahr für Personalkosten und für die längeren Öffnungszeiten von 5.45 bis 20 Uhr auf. Das war eine gute Entscheidung, vor allem für Alleinerziehende und in Anbetracht immer flexibler werdender Arbeitszeiten", sagte er.


Margit Kasper / 14.04.12 / OTZ
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