Thüringens Sozialministerin Heike Taubert Foto: Daniel Volkmann
Die Zahlungen pro Fall sind laut Sozialministerin Heike Taubert (SPD) auf 10 000 Euro begrenzt.
Erfurt. Die Landesregierung hat grünes Licht für eine Beteiligung des Freistaats am Fonds zur Entschädigung von DDR-Heimkindern gegeben. Das Kabinett billigte gestern Pläne des Sozialministeriums, wonach der Freistaat in den kommenden Jahren knapp 3,3 Millionen Euro in den Fonds einzahlen wird rund 815 000 pro Kalenderjahr. Insgesamt stellen Bund und die Ostländer 40 Millionen Euro zur Verfügung. Die Zahlungen pro Fall sind laut Sozialministerin Heike Taubert
(SPD) auf 10 000 Euro begrenzt. Mit dem Geld sollen etwa medizinische Leistungen oder nichtabgeführte Sozialbeiträge für Arbeitsleistungen bezahlt werden. Zudem richtet das Land eine Beratungsstelle ein, wo auch Vereinbarungen für Entschädigungen getroffen werden. Taubert sagte, dass alle DDR-Heimkinder Anträge stellen können. Die Entschädigung erfolge aus "politischer Verantwortung". Zugleich räumte sie ein, dass der Schritt reichlich spät komme.
Für Kinder und Jugendliche, die aus politischen Gründen in Kinderheimen untergebracht worden waren, stünden andere Entschädigungsmöglichkeiten offen. An sie richte sich der Fonds nicht. Derzeit liegen dem Freistaat den Angaben zufolge 900 Anträge vor.
Weißt du überhaupt was du für ein Dünnschiß schreibst. Ich war zum beispiel eins von diesen Heinkindern, du weißt doch garnicht wie es einen dort ergangen ist.
23.05.12 - 18:31
Was soll das?
Wo ist meine Entschädigung dafür, daß ich in der DDR in die Schule ging? Da will ich auch 10000 Euro, und nochmal 10000 für die Kindergartenzeit. Ach ja, nach der Schule gings in den Hort, da springen bestimmt nochmal 10000 raus....
Einen Teilerfolg konnte Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) für sich verbuchen. Künftig sollen Kinder von Hartz-IV-Beziehern einen Teil der zusätzlichen Bildungsausgaben direkt als Sachleistung bekommen.
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