Wendeschleife in Großbrüchter wird optimiert

Großbrüchter Während seiner jüngsten Kreisbereisung wurde Landrat Peter Hengstermann (CDU) mit dem Problem "Haltestellen im Ort" konfrontiert. Da er auf die aufgeworfenen fragen nicht sofort reagieren konnte, sich erst mit den zuständigen Fachämtern in Verbindung setzen musste, fand in dieser Woche ein erneuter Vor-Ort-termin statt.

Was dort am 14. März besprochen wurde, erklärt der Pressesprecher des Landratsamtes, Dr. Ulrich Thiele, wie folgt: Es hat ein klärendes Gespräch in Großbrüchter zwischen den Vertretern des Landratsamtes des Kyffhäuserkreises, der Regionalbus-Gesellschaft Unstrut-Hainich- und Kyffhäuserkreis mbH sowie den Vertretern der Gemeinde Helbedündorf zur angesprochenen Haltestellenproblematik in Großbrüchter gegeben.

Da im Ort aufgrund der hohen Schülerzahlen täglich dreiachsige Busse benötigt werden, welche eine Länge von 15 Metern aufweisen, können diese die Buswendeschleife in Helbedündorf nicht mehr anfahren,. Der Wendebereich für diese Busgrößen ist nämlich in Großbrüchter nicht so ausgelegt. Dies hat zur Folge, dass die Busse, vor allem die mit den Fahrschülern, ausschließlich die Haltestelle an der Ortsdurchfahrt anfahren.

Bei einer realistischen Demonstration vor den versammelten Fachleuten und zuständigen Amtsinhabern durch die Regionalbus-Gesellschaft wurde mit einem solch langen Bus demonstriert, dass ein Befahren der Problem-Haltestelle nicht ohne ein oder mehrmaliges Zurücksetzen des Busses möglich ist. Dies ist jedoch aufgrund der Sicherheit der Passagiere ohne einen extra Einweiser nicht erlaubt.

Basierend auf der Veranschaulichung der Problematik versicherte Jörg Steinmetz, der Bürgermeister der Einheitsgemeinde Helbedündorf ( zuständig für Großbrüchter, einen Ortsteil von Helbedündorf), dass man eine Neu-Projektierung für einen 3-achsigen Bus mit einem Planungsbüro durchführen wolle. Damit will man die notwendigen baulichen Veränderungen an der bereits bestehenden Buswendeschleife und dem eventuell zu vergrößernden Wendekreis abschätzen und anschließend realisieren können. Und natürlich die dafür notwendigen Kosten beziffern. Die Regionalbus-Gesellschaft für die Kreise Kyffhäuser und Unstrut-Hainich bot bei diesem Vor-Ort-Termin an, für die Dauer der anstehenden baulichen Veränderungen zu überprüfen, ob ein alternativer Bus eingesetzt werden kann. Das bedeutet, dass man über einen kleineren Bus nachdenkt, der aber alle Voraussetzungen dahingehend erfüllt, die täglich zu transportierenden Schüler vom Wohnort zur Schule und zurück mitzuhnehemen, und gleichzeitig die heute viel zu eng gefasste Wendeschleife ohne mehrmaliges Zurücksetzen passieren zu können, schreibt Dr. Ulrich Thiele.


Renate Rusche / 17.03.12 / TA
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