News zur Zwickauer Terrorzelle der Jenaer Neonazis Mundlos, Böhnhardt und Zschäpe
Szenen einer Razzia im thüringischen Rudolstadt
Porträt
Das Doppelhaus sowie das dahinter liegende Gehöft in der Saalfelder Straße in Rudolstadt wurden von der Polizei akribisch durchsucht. Der Verdacht: Versicherungsbetrug im großen Stil. Foto: Marco Kneis
Die Hausdurchsuchungen in Rudolstadt dauerten rund vier Stunden, 119 Thüringer Polizeibeamte waren im Einsatz. Während die einen ein Waffenversteck fanden, retteten die anderen Hundewelpen.
Rudolstadt. 6.07 Uhr - die Einsatzfahrzeuge halten in der Saalfelder Straße. In den darauffolgenden Stunden untersuchen insgesamt 119 Thüringer Polizeibeamte vier Wohnungen und Geschäftsräume in Rudolstadt, darunter auch die Wohnung und das angrenzende Gehöft, in dem der einstige NPD-Funktionär und V-Mann Tino Brandt wohnt. Insgesamt richten sich die Ermittlungen gegen 13 Beschuldigte. Der Vorwurf: Verdacht auf gewerbsmäßigen Bandenbetrug.
Im engen Hinterhof drängten sich die Polizeibeamten, Ordnungsamtsmitarbeiter und Veterinärmediziner. Foto: Marco Kneise
Bei den Geschädigten wiederum handelt es sich um Versicherungen und Behörden. Eine der Versicherungen hatte Anzeige erstattet. Wohin die abgeschöpften Gelder genau flossen, sei noch unklar. Bislang gibt es aber keinen erkennbaren Zusammenhang zur rechtsextremen Terrorzelle NSU. Thüringens Justizminister Holger Poppenhäger
sagte jedoch, dass "möglicherweise ein neues kriminelles Betätigungsfeld der Geldbeschaffung der rechten Szene aufgedeckt" worden sei. Ob so rechtsextremistische Strukturen finanziert werden sollten, müsse nun untersucht werden.
Die insgesamt zehn Welpen bekommen ein neues Zuhause - im nahen Tierheim "Pflanzwirbach". Foto: Marco Kneise
Der Einsatz ist auf jeden Fall ein Erfolg. Die Beamten finden Waffen, können Hundewelpen befreien und einen 22-Jährigen festnehmen, der eine Geldstrafe von 1500 Euro nicht bezahlt hat. Sowohl in Rudolstadt als auch in Gohlis werden zahlreiche Computer, Handys und Unterlagen beschlagnahmt.
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30.03.12 - 13:16
sardanapal
"was soll die die Razzia bringen?" -- Die Hundewelpen sollten "gerettet" werden, wie es ich mitbekommen habe. Warum "gerettet"...? Oder, genauer, von was "gerettet"..? Darüber lässt der Artikel uns fantasieren... Die Welpen sollen jetzt vielleicht entnazifiziert werden, damit sollen sie abgelernt werden zu bellen. Und dan erlernen, voll im multikulti-Sinne, andere "Sprachen" und Sitten erlernen ("mjau-mjau", "ki-ki-ri-ki", "muuuuh" usw). Also, sie sind befreit, und dürfen selber jetzt entscheiden, ob sie Katzen, Schlangen oder Krokodillen werden möchten.
30.03.12 - 08:19
Frage
Mir ist absolut unklar, was diese Razzia eigentlich soll. Tino Brandt und Thomas Dienel waren doch V-Leute. Also wissen unsere Verfassungschützer doch schon seit Jahren alles, was die so verzapft haben. Vielleicht haben die das sogar auf Anweisung ihrer Führungsoffiziere gemacht. Insofern, was soll die die Razzia bringen?
29.03.12 - 13:35
Hans
Es wird viel zu spät gegen die Überdeutschen vorgegangen. Aber lieber spät als nie.
29.03.12 - 09:57
RGL-NDH
Sehr schön habt Ihr das gemacht! Erst habt Ihr Eure Spitzel abgezogen und dann das Insider-Wissen genutzt, um gegen die ach so bösen Rechten vorzugehen. Hoffentlich wird gegen die Linksradikalen auch so vorgegangen! Mit äußerst freundlichem Gruß RGL