Landespolitiker in sozialen Netzwerken nur selten aktiv
Porträt
Das Facebook-Profil von Kultusminister Christoph Matschie (SPD). Im Vergleich der Bundesländer liegen Thüringer Politiker auf dem vorletzten Platz, was die Aktivität im Internet und in sozialen Netzwerken angeht. Foto: Candy Welz/dapd
Thüringens Landespolitiker sind in sozialen Netzwerken im Internet kaum präsent. Studien der Universität Ilmenau ergaben, dass Politiker im Freistaat dort seltener zu finden sind als ihre Kollegen in den meisten anderen Bundesländern.
Erfurt. Aus dem Kabinett pflegt nur Kultusminister Christoph Matschie
(SPD) einen regen Austausch im Netz.
Ein Grund dafür sei, dass auch die Wähler im Freistaat dort seltener vertreten sind, sagte ein Sprecher der CDU. Deshalb setze man seit längerem auf andere Auftritte im Internet. Für Linke-Fraktionschef Bodo Ramelow
hingegen sind soziale Netzwerke wichtige Instrumente, um mit Bürgern in engem Kontakt zu bleiben.
Landespolitiker in sozialen Netzwerken nur selten aktiv
Kommentare
29.03.12 - 19:30
Lästermaul
Ja der eine Grund mag sein, dass einen dann als Politiker das längst vergessene Geschwafel von gestern wieder einholt, aber wer in ein soziales Netzwerk geht, der muss von vornherein wissen, dass er entweder ein Pseudonym aufbauen, oder so viel von sich preisgeben muss, dass es schon fast kriminell ist. Jedenfalls in meinen Augen. Ich bin mit meiner realen Existenz jedenfalls in keinem Netzwerk und ich kann nur jedem Politiker gratulieren, der auch nicht drin ist.
29.03.12 - 00:10
anonymax
Soziale Netzwerke speichern einige Daten bis zum Sanktnimmerleinstag, manche Profile lassen sich gar nicht mehr löschen. Unsere öffentlich- rechtlichen Medienanstalten sind da schon besser drauf, dort werden die gesendete Beiträge nun gar nicht mehr lange vorrätig gehalten, denn was gestern gesagt wurde kann heute oder morgen schon recht unbequem sein...