Stadtwerke Weimar bekommen neuen Geschäftsführer

  • Jörn Otto wechselt als Stadtwerke-Chef von Delitzsch nach Weimar. Jörn Otto wechselt als Stadtwerke-Chef von Delitzsch nach Weimar.
Jörn Otto wurde vom Aufsichtsrat mit Wirkung ab September zum Stadtwerke-Geschäftsführer in Weimar bestellt.
Weimar. Die Stadtwerke Weimar bekommen einen neuen Geschäftsführer. Helmut Büttner geht am 31. August nach über 20 Jahren erfolgreicher Tätigkeit in den Ruhestand. Am Mittwoch hat der Aufsichtsrat der Stadtwerke seinen Nachfolger als Geschäftsführer bestellt.

Die Wahl fiel auf Jörn Otto, den Geschäftsführer der Technischen Werke Delitzsch. Er wurde dem Aufsichtsrat von einer Findungskommission vorgeschlagen, welche die Gesellschafter der Stadtwerke bereits im Vorjahr eingesetzt hatte. Jörn Otto wird Helmut Büttner am 1. September in der Geschäftsführung folgen.

Der Aufsichtsrat zeigte sich überzeugt, dass Weimars Stadtwerke mit Jörn Otto ihren erfolgreichen Weg fortsetzen werden. OB Stefan Wolf hat gestern Morgen als Aufsichtsratsvorsitzender die leitenden Mitarbeiter und den Betriebsrat über die Entscheidung informiert.

Der heute 48-jährige Diplom-Kaufmann (FH) Jörn Otto wurde 1964 in Gröditz bei Riesa geboren. Er ist verheiratet, hat zwei erwachsene Töchter und lebt zurzeit im Freistaat Sachsen. Seit 1995 ist Jörn Otto in der Energieversorgung, bei kommunalen Beteiligungen der Energie- und Wasserversorgung, Abwasserbeseitigung sowie in kommunalen Zweckverbänden tätig. Aktuell ist er alleiniger Geschäftsführer.

Die Technischen Werke Delitzsch haben einigen Anteil daran, dass die Kreisstadt Delitzsch bereits zum zweiten Mal mit dem European Energy Award in Silber ausgezeichnet worden ist. Darüber hinaus ist die Stadt einer von fünf Preisträgern im Bundeswettbewerb "Energieeffiziente Stadt" des Bundesministeriums- für Forschung und Entwicklung.

"Ich freue mich auf Weimar", sagt der designierte Geschäftsführer. "Es ist eine sehr gute Arbeit geleistet worden. Darauf kann ich aufbauen."

Die Stadtwerke Weimar sind ein Unternehmen der Stadt, der Eon Thüringer Energie und der Stadtwerke Regensburg. Weimar hält mit den Stimmrechten von Regensburg 51 Prozent. Das Unternehmen versorgt 60.000 Weimarer mit Strom, Gas und Wärme, hat 77 Mitarbeiter und 14 Auszubildende und erwirtschaftete 2010 einen Umsatz von 63 Millionen Euro.


09.03.12 / TA
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