AWG Kyffhäuser investiert in neue Fenster, Dächer und Fassaden

  • Auf dem Arterner Königstuhl will die AWG auch in diesem Jahr an zwei Wohnblocks die Fenster austauschen. Den Mietern spart das Heizkosten. Foto: Wilhelm Slodczyk Auf dem Arterner Königstuhl will die AWG auch in diesem Jahr an zwei Wohnblocks die Fenster austauschen. Den Mietern spart das Heizkosten. Foto: Wilhelm Slodczyk
Die AWG Kyffhäuser Wohnungsbaugenossenschaft setzt in diesem Jahr den Austausch von Fenstern im Wohngebiet auf dem Königstuhl fort. Wie Geschäftsführer Stefan Albe im TA-Gespräch ankündigte, werden die Fenster von 60 Wohnungen in der Schwedenstraße und in der Straße Am Königstuhl durch neue ersetzt.
Artern. Dafür stellt die AWG in diesem Jahr 180 000 Euro zur Verfügung. Bereits im Vorjahr waren die Fenster an zwei Wohnblocks in der Einbecker und der Göthe-Straße ausgetauscht worden. "Dort waren teilweise noch die alten Holzfenster drin. Das macht sich dann für die Mieter beim Energieverbrauch schon bemerkbar", so Albe. Die Kosten für die Maßnahme seien nicht auf die Miete umgelegt worden. Wenn der Fenstertausch in diesem Jahr abgeschlossen ist, gebe es im Wohngebiet nur noch einen Block mit alten Fenstern An der Wachsstange.

Noch mehr Geld fließt in diesem Jahr in den Bestand der früheren Wohnungsgenossenschaft Einheit in Bad Frankenhausen, die unlängst mit der AWG fusionierte. Für rund 320 000 Euro setzt die Genossenschaft hier Sanierung von Dächern und Fassaden an zwei Blocks am Schackenfeld fort. Damit sollen 80 Wohnungen aufgewertet werden. Bereits im Vorjahr hatte man für knapp 300 000 Euro Dächer und Fassaden an drei Wohnblocks am Schackenfeld erneuert. Eine erhebliche Summe gibt die AWG in diesem Jahr auch aus, um frei gewordene Wohnungen wieder für neue Mieter herzurichten.

120 000 Euro sind dafür in Artern vorgesehen, in Bad Frankenhausen stehen für den gleichen Zweck 95 000 Euro bereit. In Artern hat die AWG zurzeit eine Leerstandsquote von rund 8,5 Prozent. Das liegt unter dem Thüringer Landesdurchschnitt, wo etwa jede zehnte Wohnung nicht belegt ist. Quasi voll vermietet sind nach wie vor die Häuser im beliebtesten Wohngebiet, dem Talgebind. In Bad Frankenhausen liegt der aktuelle Leerstand mit 15 Prozent deutlich höher.


Grit Pommer / 19.07.11 / TA
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