Unter uns gesagt: Brandgefährlich

Gerlinde Sommer über Gefahren in der Adventszeit.

Gerlinde Sommer

Gerlinde Sommer

Foto: Andreas Wetzel

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Liebe Leserinnen,
liebe Leser!

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt. Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier - dann steht womöglich längst vor dem Christkind bereits die Feuerwehr vor der Tür. Wer auf richtige Kerzen und Gestecke aus Naturmaterialien wie Reisig und Stroh setzt, der weiß, dass dies alles wie der sprichwörtliche Zunder brennen kann. Zunder? Den Nicht-Naturkindern unter uns sei gesagt, dass es sich dabei um leicht brennbares Material aus dem Zunderschwamm handelt, das einst von unseren Vorfahren sehr gerne zum Feueranzünden verwendet wurde. Der Wald-Experte Ihres Vertrauens führt Ihnen das gerne mal vor...

Ich finde ja Adventskränze und Adventsgestecke mit Tannenreis und anderer Natur-Dekoration sehr schön, wenn alles recht schlicht bleibt. Das A und O aber ist, dass immer mindestens eine Person im Raum bleiben muss, in dem Kerzen angezündet werden und nun brennen. Nein, der Einzelne darf auch nicht mal nur ganz kurz raus. Und: Es muss was zum Löschen da sein. Zu Weihnachten wird ja immer der gefüllte Wassereimer in Baumesnähe empfohlen. Das Wasser kann aber ruhig schon jetzt in der Stube stehen. Es sorgt ja auch für ein gutes Raumklima...

Es muss halt immer nur genug Wasser im – gerne festlich roten – Eimer sein. Versuchen Sie bitte nie, einen kokelnden Adventskranz Richtung Küche oder Badezimmer zu tragen, weil Sie meinen, dort lasse sich der Brand mit weniger Sauerei beenden. Bei solchen Aktionen sind schon ganze Wohnungen abgefackelt worden. In diesem Sinne wünsche ich einen ruhigen, gefahrlosen dritten Advent.

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