Unter uns gesagt: Gut zu wissen

Gerlinde Sommer über Verkehrsrechtsfragen innerhalb der EU.

Gerlinde Sommer

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Foto: Andreas Wetzel

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Liebe Leserinnen,
liebe Leser!

Wer wegen eines bösen grippalen Infekts tagelang die Welt aus der Horizontalen betrachten darf, der ist abgeschottet. Für die langsam einsetzende Gesundung mag das gut sein, aber warum dann soooo langsam? Für das wieder aufkeimende Lesebedürfnis bleiben da nur Hefte, die aus gutem Grunde schon länger lagern...

Immerhin kann ich nun in der Abteilung „Gut zu wissen“ bei ein paar Verkehrsrechtsfragen gegebenenfalls Punkte einheimsen. Zum Beispiel damit, dass es in Deutschland und Österreich unterschiedliche Anforderungen an die Mindest-Profilhöhe von Winterreifen gibt. Es ist so: In der deutschen Tiefebene wie im bayerischen Voralpenland und auf den Höhen des Thüringer Waldes genügen 1,6 Millimeter bei Winterreifen; wer nach Österreich fährt, benötigt mindestens vier Millimeter Profilhöhe – und Schneeketten, deren Anlegen man schon erfolgreich getestet haben muss, gehören auch mit auf die Reise. Der Laie staunt und wundert sich, warum gerade im Bereich des Transports noch immer jedes Land in der EU sein ganz eigen Ding macht?! Das fängt mit der unterschiedlichen Beschilderung an – die ließe sich doch über ein Jahrzehnt mal angleichen, oder? – und hört bei den unterschiedlichsten Bußgeldkatalogen noch längst nicht auf. Innereuropäisch grenzenloses Reisen – zumindest für EU-Bürger – , aber bei überall unterschiedlichem Recht?

Wäre mal eine Herkulesaufgabe, hier für Klarheit zu sorgen... Nur jetzt mal so aus ganz flacher Sicht auf das Problem gesprochen.

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