Mühlhausen/Nordhausen. Von der Thüringenliga in die Kreisoberliga: Für Sven Bernsdorf der genau richtige Schritt

Von der Thüringenliga in die Kreisoberliga. Selbstgewählt und so gewollt. Sven Bernsdorf wechselt vom Thüringenligisten Union Mühlhausen zum Kreisoberligisten FSG Salza-Nordhausen. „Dieser Wechsel steht schon lange fest und nun melden wir Vollzug. Ich hatte sogar schon im vergangenen Jahr überlegt, zu gehen. Aber ich wollte die Mannschaft nicht im Stich lassen und alles dafür tun, dass der Klassenerhalt gelingt“, sagt Bernsdorf auf Nachfrage. Das mit dem Klassenerhalt für Union ist noch nicht entschieden, kann aber Realität werden.

Bernsdorf ist gebürtiger Nordhäuser und wohnt auch in der Rolandstadt. Da kommt es zwangsläufig dazu, dass man sich einen Verein in der näheren Umgebung sucht. „Die Entscheidung hat reine private Gründe. Entfernung, Familie, Haus. Jedes Mal mindestens 45 Minuten bis zum Training fahren, das habe ich teils nur einmal pro Woche geschafft, was für die Thüringenliga an sich wenig ist“, räumt Bernsdorf Spekulationen zu Unstimmigkeiten im Verein aus.

Der 29-Jährige genoss seine fußballerische Ausbildung beim FC Rot-Weiß Erfurt, spielte bei Hertha BSC in der Jugend-Bundesliga und beim ZFC Meuselwitz in der Regionalliga.

„Wir wollen Salza attraktiver machen, ich weiß gar nicht, warum das noch nicht der Fall ist. Ich sehe sehr viel Potenzial in dem Verein, der sehr gut aufgestellt ist. Das könnte mit dem Dreiergespann Paul Kirchner, Daniel Verkouter und Sven Bernsdorf noch besser werden. Wir wollen uns finden und eine gute Rolle spielen. Und wenn wir unter die ersten Fünf kommen, wäre das klasse. Von den letzten fünf zu den ersten Fünf“, sagt Bernsdorf.