Jugend an Beschlüssen des Kreistags Saale-Holzland beteiligen

Eisenberg.  Anträge von FDP und Linke im Saale-Holzland weitergereicht

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Die Gründung eines Kinder- und Jugendparlaments im Saale-Holzland-Kreis, wie von der FDP-Kreistagsfraktion sowie der Fraktion Linke/Grüne angeregt, ist in den Jugendhilfeausschuss des Kreistages verwiesen worden.

Beide Fraktionen hatten mit unterschiedlichen Anträgen, aber inhaltlich gleichem Ziel dafür geworben, der Jugend mehr Mitbestimmungsrechte bei politischen Entscheidungen einzuräumen. Die Linke sprach von einer Stärkung der Jugendbeteiligung im Kreis, die FDP wollte einen Grundsatzbeschluss zur Gründung eines Jugendparlamentes.

So forderte Franziska Reich (Linke), die Kinder und Jugendlichen stärker in Entscheidungen der Jugendhilfe einzubinden. Allerdings betonte sie, dass es nicht darum gehe, den jungen Leuten etwas überzustülpen.

BI-Fraktionschef Jörg Delinger wünschte FDP-Fraktionschef Patrick Frisch und auch den Linken/Grünen viel Glück bei ihren Vorhaben. Man habe sich schon einmal Mitte der Neunzigerjahre bemüht, ein solches Parlament auf die Füße zu stellen, so Delinger. Allerdings hätten die Jugendlichen an dem entscheidenden Tag einen Rückzieher gemacht, als sie bemerkten, dass sie allein über die Verwendung von Finanzen entscheiden sollten. „Ich bin deshalb sehr skeptisch.“

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