Letzte Zweifel ausgeräumt: Gothaer Bilder sind authentisch

Gotha.  Gut 40 Jahren nach dem spektakulären Diebstahl in Gotha sind letzte Zweifel wissenschaftlich ausgeräumt: Die fünf Bilder sind authentisch.

Noch bis kommenden Sonntag sind die fünf zurückgekehrten Bilder für die Öffentlichkeit zugänglich.

Noch bis kommenden Sonntag sind die fünf zurückgekehrten Bilder für die Öffentlichkeit zugänglich.

Foto: Sascha Fromm

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Die fünf bedeutenden Gemälde von Frans Hals, der Werkstatt Jan Brueghel des Älteren, einem unbekannten Künstler nach Anthonis van Dyck, Ferdinand Bol oder Jan Lievens und Hans Holbein dem Älteren sind authentisch.

Das ergab eine Prüfung im Rathgen-Forschungslabor der Staatlichen Museen zu Berlin, wie dessen Direktor Stefan Simon bestätigte. Die Kunstwerke galten nach dem Diebstahl 1979 als verschollen.

2018 wurden sie über einen Anwalt der Stiftung Schloss Friedenstein zum Kauf angeboten. Im September 2019 kam es dann zur Übergabe der Werke.

Bis zum Sonntag sind die Bilder für die Öffentlichkeit zu sehen. Danach werden sie aufwendig saniert. Die Bilder der niederländischen Alten Meister sollen nach Thüringen zurückkehren.

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