Tanzschüler führen den Nussknacker in Nordhausen auf

Nordhausen.  Vorfreude in Nordhausen: 75 Schüler des Tanzstudios Radeva führen in der Weihnachtszeit Tschaikowskis Ballett auf.

75 Schüler des Tanzstudios Radeva haben erneut das Ballett „Der Nussknacker“ einstudiert. Das Stück nach der Musik von Peter Tschaikowski wird am 23. Dezember aufgeführt. Weitere Termine sind am 27. Dezember und 19. Januar.

75 Schüler des Tanzstudios Radeva haben erneut das Ballett „Der Nussknacker“ einstudiert. Das Stück nach der Musik von Peter Tschaikowski wird am 23. Dezember aufgeführt. Weitere Termine sind am 27. Dezember und 19. Januar.

Foto: Marco Kneise

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Er passt zu Weihnachten wie die Vorstellung eines jeden Kindes, dass das eigene Spielzeug irgendwann einmal lebendig wird: der Nussknacker. Was passiert, wenn die hölzerne Figur mit den Nüsse knackenden Zähnen tatsächlich zum Leben erwacht, zeigt das gleichnamige Ballett nach der Musik von Peter I. Tschaikowski.

In seiner jüngsten Variante bringt dieses eindrucksvolle Erlebnis das Tanzstudio Radeva auf die große Bühne des Nordhäuser Theaters, um erneut deren vielfältiges Repertoire mit 70 bis 80 Tanzschülern zu präsentieren. „Ein Ballettaufführung für die ganze Familie“, schwärmt Tanzstudioleiterin Louiza Radeva und erzählt, dass auf der Bühne die jüngsten Tanzschüler im Alter von vier Jahren bis hin zu den erwachsenen Tänzern ihren großen Auftritt haben werden. Damit reiht sich das diesjährige Ballettmärchen in eine Vielzahl von Vorführungen ein, die stets zum Ende des Jahres als Weihnachtskonzert das Können der Radeva-Schüler sowie die Qualität des Erreichten repräsentieren. So wurden bisher mit viel Freude und
Erfolg unter anderem „Dornröschen“, „Schwanensee“, „Die Schneekönigin“ oder „Die Schöne und das Biest“ aufgeführt. Jedes Stück bedeutet jedoch viel Aufwand, da die Choreographie wechselt und es eine Vielzahl an Kostümen gibt. Daher wird das Märchen zwei Jahre lang mit jeweils drei Vorstellungen aufgeführt, so Louiza Radeva, die als ehemaliges Mitglied des Nordhäuser Ballett-Ensembles das Tanzstudio seit mehr als 23 Jahren leitet.

Dennoch sei das Stück jedes Jahr eine besondere Herausforderung, erklärt Louiza Radeva. „Denn die kleineren Schüler steigen alljährlich in eine höhere Gruppe auf und müssen deswegen neue Abläufe und Tänze lernen. Zudem trägt der Hauptdarsteller des Nussknackers, Jannik Schulz, der sich schließlich in den Prinzen verwandelt, eine Maske und hat somit ein eingeschränktes Sichtfeld“, schildert die Tanzstudioleiterin und lobt dabei alle Tanzschüler für deren Engagement. Schließlich proben alle für diese drei Auftritte das ganze Jahr über.

Bis vor zwei Jahren fanden die weihnachtlichen Aufführungen sowohl in Nordhausen als auch in Sondershausen statt, da hier das Tanzstudio seit 1998 im Schloss zu Hause ist und seit 2006 auch am Nordhäuser Altentor zu finden ist. Im vergangenen Jahr ist das Theater jedoch zur einzigen Spielstätte für das Ballett der Tanzschüler geworden, da die Bedingungen für die Aufführung im eigentlichen Theater besser sind. Dennoch sollen die Schüler aus dem benachbarten Kyffhäuserkreis nicht unterrepräsentiert sein. Daher ist die letzte der insgesamt drei Aufführungen mit einem Großteil der Sondershäuser Schüler einstudiert.

Wie es während der Sanierungszeit des Theaters mit der weihnachtlichen Aufführung weiter geht, weiß Louiza Radeva hingegen noch nicht. Bis dahin stehen erst einmal die diesjährigen Aufführungen im Fokus, dem alle Schüler eifrig entgegenfiebern.

Die Aufführungen sind am 23. und 27. Dezember sowie am 19. Januar jeweils um 16 Uhr im Nordhäuser Theater.

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