Polizei-Einsätze wegen Drittligaspiels zwischen Erfurt und Rostock beeinflussten Innenstadt

Erfurt. Das Heimspiel des FC Rot-Weiß gegen Rostock am Samstagnachmittag im Steigerwaldstadion, bei dem die Erfurter Fußballer 4:1 gewannen, sorgte für Begeisterung und Frust gleichermaßen.

Vor dem Spiel kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen den Fans. Hansa-Rostock-Anhänger kletterten über den Zaun und versuchten, die RWE-Fahne des heimischen Fanblocks auf der gegenüberliegenden Seite herunterzuziehen. Es kam zu einer Schlägerei zwischen den Beteiligten. Foto: Alexander Volkmann

Vor dem Spiel kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen den Fans. Hansa-Rostock-Anhänger kletterten über den Zaun und versuchten, die RWE-Fahne des heimischen Fanblocks auf der gegenüberliegenden Seite herunterzuziehen. Es kam zu einer Schlägerei zwischen den Beteiligten. Foto: Alexander Volkmann

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Laut Polizei besuchten 6343 Heim- und 1035 Gästefans das Spiel. Rostocker Fans kamen mit dem Auto und teils mit unterschiedlichen Regionalzügen. "In den Zügen kam es vereinzelt zu Vorkommnissen. Unter anderem wurde der Hitlergruß gegenüber einem Beamten der Bundespolizei gezeigt, es kam auch zu einer Sachbeschädigung im Zug", berichtet Polizeisprecherin Judith Schnuphase-Stahn. Die Bundespolizei fertigte Anzeigen.

Im Stadion wurde im Block der Rostocker Fans vereinzelt Pyrotechnik gezündet, außerdem wurde ein Toilettenhäuschen in Brand gesetzt. Bei zwei heimischen Fans wurden Quarzhandschuhe sichergestellt, die Jugendlichen (15 und 16 Jahre alt) wurden angezeigt.

Die Erfurter Polizei hatte Verstärkung durch Kräfte aus Thüringer Dienststellen, aus Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern und resümierte: "Das auf Deeskalation durch Kommunikation beruhende Konzept hat sich bewährt." Auch die Rostocker Fans hätten den Einsatz von "Kommunikations-Beamten" positiv aufgenommen, so Schnuphase-Stahn.

Die Kommunikation in der Innenstadt, in der beim Samstagseinkauf und beim Weihnachtsmarkt Tausende unterwegs waren, lief hingegen weniger reibungsfrei ab.

Der Stadtbahnverkehr durch den Bahnhofstunnel war längere Zeit unterbrochen, Bahnen wurden umgeleitet. Viele auswärtige Weihnachtsmarktbesucher hatten Orientierungsschwierigkeiten. Zahlreiche Erfurt-Besucher, die im Pkw angereist waren, steckten im Stau rund um das Stadion fest.

Dominanter Heimsieg für Rot-Weiß Erfurt

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