Bundeswehr seit März mit 175 Corona-Hilfseinsätzen in Thüringen

Erfurt.  Rund 300 Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr helfen derzeit in Thüringen bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie. Weitere Hilfeleistungsanträge sind bereits gebilligt.

Insgesamt neun Teams mit 26 Soldaten sind teilweise als mobile Abstrichteams im Einsatz (Symbolbild).

Insgesamt neun Teams mit 26 Soldaten sind teilweise als mobile Abstrichteams im Einsatz (Symbolbild).

Foto: Bodo Schackow/dpa / dpa

Soldaten der Bundeswehr haben in Thüringen seit März vergangenen Jahres in 175 Fällen Amtshilfe bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie geleistet. 78 Einsätze seien beendet, 51 liefen aktuell noch, teilte das Landeskommando Thüringen am Freitag in Erfurt mit. Momentan unterstützen dabei mehr als 300 Soldatinnen und Soldaten die Gesundheitsämter sowie Pflege- und Altenheime. Wie es weiter hieß, sind weitere Hilfeleistungsanträge bereits gebilligt, so etwa zur organisatorischen Unterstützung der Thüringer Impfzentren ab kommender Woche. Alle aktuellen Entwicklungen im kostenlosen Corona-Liveblog

Aktuell sind demnach zum Beispiel 135 Soldaten bei den Gesundheitsämtern in der Kontaktnachverfolgung und -identifizierung tätig. Insgesamt neun Teams mit 26 Soldaten sind teilweise als mobile Abstrichteams im Einsatz. Weitere 12 Soldaten betreiben einen logistischen Umschlagpunkt und unterstützen die Behörden bei der Einrichtung spezieller Informationstechnik. 143 entlasten den Angaben zufolge die Pflegerinnen in Alten- und Pflegeheimen von administrativen und organisatorischen Aufgaben, so dass diese sich auf die ihre Kernaufgaben konzentrieren können.