Landkreis Nordhausen: Krisenstab bleibt abrufbereit

Nordhausen.  Landrat warnt: Pflicht zum Mund-Nasen-Schutz im ÖPNV gilt weiterhin.

Der Krisenstab im Landratsamt bleibt im Stand-Bye-Modus.

Der Krisenstab im Landratsamt bleibt im Stand-Bye-Modus.

Foto: Marco Kneise

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Der Pandemie-Krisenstab des Landkreises hat beschlossen, die wöchentlichen Treffen wegen derzeit niedriger Infektionszahlen vorerst auszusetzen. Der Krisenstab bleibt laut Landratsamt aber abrufbereit und wird zusammengerufen, wenn Infektionen im Landkreis oder in Thüringen wieder zunehmen.

Zurzeit ist im Südharz nur eine Person erkrankt, 15 Kontaktpersonen befinden sich in häuslicher Quarantäne. „Leider müssen wir aber davon ausgehen, dass die Erkrankungszahlen in der kälteren Jahreszeit wieder steigen“, so Landrat Matthias Jendricke (SPD). „Wir haben also noch immer keine Normalität erreicht, das Prinzip Vorsicht sollte nach wie vor gelten.“

Dass das nicht mehr alle beherzigen, hätten diese Woche Kontrollen im ÖPNV, insbesondere im Schülerverkehr gezeigt. Hier habe ein großer Teil der Fahrgäste keine Mund-Nasen-Bedeckung getragen hat. „Gerade dort ist es unerlässlich, einen Schutz zu tragen. Denn damit können alle dazu beitragen, dass unsere Infektionszahlen so niedrig wie jetzt bleiben“, betont Jendricke. Gerade in Bus und Bahn sei es nicht immer möglich, die Abstände zu Mitfahrern einzuhalten.

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