Eichsfeld. Bei einem Wettstreit zeigen junge Eichsfelder ihr Können. Und sie werden mit der Teilnahme am Bundeswettbewerb belohnt.

Große Freude herrscht beim Eichfelder Jugendrotkreuz. Am Wochenende hat es, vertreten durch den Schulsanitätsdienst des Lingemann-Gymnasiums in Heiligenstadt, in Rauenstein bei Sonneberg einen Landesmeistertitel geholt.

Schon am Vorabend war das fünfköpfige Team in Begleitung des JRK-Kreisleiters Johannes Gunkel in die Bungalows des örtlichen Ferienzentrums eingezogen. Am nächsten Tag ging es in die heiße Phase. Nach der Eröffnung durch die Landesjugendleiterin Susan Leib, zu der der Eichsfelder DRK-Präsident und Konventionsbeauftragte Gerd Reinhardt extra angereist war, um der Eichsfelder Delegation die Daumen zu drücken, konnte der Wettbewerb beginnen.

Sechs Stationen führen das Team durch das Umland

Die erste Station umfasste die Arbeit mit der JRK-Kampagne „Lautstark“, in der es um Kinderrechte geht. „Ein eigenes Projekt sollte erstellt werden“, erzählt Josephine Zwingmann. „Unsere Gruppe konzipierte dafür eine Station über ihren Schulsanitätsdienst und die Kampagne, die so am Tag der offenen Tür der Schule präsentiert werden könnte.“

Sechs verschiedene Stationen führten das Team dann durch das Rauensteiner Umland. Sei es die Erste Hilfe an Ertrunkenen, ein DRK-Tabu-Spiel, Erste-Hilfe-Theorie oder blindes Zelt aufbauen, die Gruppe stellte sich jeder Aufgabe mit Bravour. Selbst die Schiedsrichter waren voller Begeisterung über die Verbesserung einiger Gruppenmitglieder gegenüber dem Vorjahr oder einem simplen aber einwandfreien Kopfverband. Zurück im Camp waren sich alle einig – sie hatten eine starke Leistung geboten.

Die Gewinner vertreten Thüringen beim Bundeswettbewerb

Am nächsten Tag reiste der Vorstand der Nationalen Hilfsgesellschaft im Eichsfeld, Florian Blacha, zur Siegerehrung an. Während nach und nach immer mehr Gruppen ihrer Platzierung zugeordnet wurden und das Eichsfeld nicht dabei war, stieg die Spannung zunehmend. Dieses Jahr darf der Gewinner ihrer Altersstufe zum Bundeswettbewerb fahren und dort Thüringen vertreten.

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Nun ging es um die letzten beiden Plätze. Es gab einen Trommelwirbel. An wen ging der zweite Platz? Nicht an das Eichsfeld, denn das stand mit 7618,15 Punkten ganz klar an der Spitze. Die Begeisterung war groß. Die lange Reise und jede Anstrengung hatten sich gelohnt: Der erste Platz ging an die Mannschaft aus dem Eichsfeld. Sie durfte den Wanderpokal mit nach Hause nehmen und wird außerdem nach Gera zum Bundeswettbewerb fahren. Nach vielen Gruppenfotos fuhr das Team in Richtung Heimat, wo es in zwei Wochen die Kreisbegegnung erwartet.

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