Gotha. Der Autor zeigt sich enttäuscht über den seiner Meinung nach zu geringen Umfang einer Sanierungsmaßnahme in Gotha. Bei Planung steht der Berggarten im Mittelpunkt.

Das war ja wohl wieder nichts. Ich hatte mich mit vielen Gothaern schon auf den Beginn der Sanierung des Krahnbergs – von der Eisenacher Straße bis zum Bürgerturm – gefreut. Nun ging es bei der Projektvorstellung vorrangig um die Neugestaltung des Arnoldi-Gartens – im Umfeld des Berggartens.

Von einer Sanierung des Goldfischteiches war keine Rede mehr. Man wolle ihn zumindest nicht vergessen. Wenn nicht seit Jahren ein junger Mann den Teich mit Hand entschlammen würde, gäbe es wohl dort gar keine Lurche mehr.

Der Newsletter für Gotha

Alle wichtigen Informationen aus Gotha, egal ob Politik, Wirtschaft, Sport, Kultur oder gesellschaftliches Leben.

Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.

Diese Zeitung hatte 2021 berichtet: „Das weiträumige Areal zwischen Galberg, Krahnberg und Klinge mit dem Berggarten im Zentrum soll von Anfang 2022 bis 2024 wieder hergerichtet werden“. Da muss wohl etwas dazwischen gekommen sein.

Bleibt nur zu hoffen, dass die vielen Besucher – vor allem die Kindergarten- und Schulkinder auf ihren Wanderungen – irgendwann einmal auf schönen Wegen von der Klinge bis mindestens zum Bürgerturm laufen können. Besonders nach Regenfällen gleicht der Zugang einem Feuchtgebiet.

Dirk Bernkopf ist Redakteur in Gotha.
Dirk Bernkopf ist Redakteur in Gotha. © Archiv | Dirk Bernkopf