Göttingen. Die Polizei Göttingen landeten einen Ermittlungserfolg. Bei Durchsuchungen werden unter anderem Drogen, Waffen und Oldtimer beschlagnahmt.

Seit längerem führt die Göttinger Polizei Ermittlungen gegen zwei 46 und 49 Jahre alte Brüder aus Göttingen wegen des Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge. In diesem Zusammenhang haben die Ermittler Anfang Februar in Göttingen vier Wohnungen und in Northeim eine als Lager dienende Garage durchsucht. Der 46-Jährige sowie ein vermeintlicher 42-jähriger Kunde waren zuvor von Spezialkräften in Göttingen bei der Übergabe von rund 300 Stangen unverzollter Zigaretten auf frischer Tat ergriffen und festgenommen worden.

Im Zuge der Durchsuchungen stießen die Ermittler auf rund 110 Gramm Kokain, rund 1,2 Kilogramm Marihuana, etwa 10.000 Euro mutmaßliches Dealgeld, rund 350 Stangen unverzollte Zigaretten, mehrere Messer, einen Schlagring, zwei Gaspistolen und auch erlaubnispflichtige Munition. Ebenso wurden Datenträger und Mobiltelefone sichergestellt, deren Auswertung noch andauere.

In der Garage in Northeim entdeckten die Ermittler zudem zwei fertig restaurierte und einen sich noch in der Aufarbeitung befindlichen Oldtimer. Die drei Fahrzeuge mit einem geschätzten Gesamtwert von mehreren Zehntausend Euro wurden auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Göttingen zur Vorbereitung der Einziehung beschlagnahmt.

Der 46 Jahre alte mutmaßliche Haupttäter wurde am Folgetag dem zuständigen Haftrichter vorgeführt, der die Untersuchungshaft anordnete. Die anderen Tatverdächtigen kamen nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen auf freien Fuß. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

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