Guten Morgen, Eichsfeld: Explodierter Aktenschrank

Johanna Braun über ihre erste Steuererklärung

Johanna Braun

Johanna Braun

Foto: Eckhard Jüngel

Heute ist es soweit. Der Stichtag ist da. Die Steuererklärung muss fertig sein. Jeder, der das mit einem Steuerberater macht, hat zwar noch bis Ende Dezember Zeit, aber alle anderen mussten heute fertig werden. So auch meine Wenigkeit, die in diesem Jahr ihre erste Steuererklärung gemacht hat. Ich bin ein bisschen stolz, dass ich mich endlich dazu durchgerungen habe, das anzugehen. Geholfen hat natürlich auch das Steuerprogramm. Glücklicherweise darf man beim ersten Mal vier Jahre rückwirkend angeben. Das bedeutete aber auch eine Menge Recherche und Kopfzerbrechen. Wer weiß denn zum Beispiel schon, wann er im Jahr 2016 krank war und ob überhaupt. Zeitweise sah es in meiner Wohnung danach aus, als ob ein Aktenschrank explodiert wäre. Überall lagen die Unterlagen und ich saß mittendrin. Nun ist alles wieder fein abgeheftet und die Steuererklärung wurde mit einem Klick kurz vor der Angst abgeschickt. Jetzt nehme ich mir vor, ein bisschen besser organisiert zu sein, Rechnungen gleich in den richtigen Ordner zu stecken und nächstes Jahr auf jeden Fall früher anzufangen. Und dann warte ich darauf, ob noch etwas nachzureichen ist, hoffe, dass ich alles richtig gemacht habe und überlege mir eine kleine Belohnung, falls etwas hängen bleibt.

Zu den Kommentaren