Guten Morgen, Eichsfeld: Garten auf dem Fensterbrett

Johanna Braun über die Freude der ersten Ernte.

Johanna Braun

Johanna Braun

Foto: Eckhard Jüngel

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Ich persönlich bin ein großer Gemüse-Liebhaber. Salat zum Beispiel esse ich für mein Leben gern. Und jetzt gerade ist ja auch die Zeit, leckere Dinge im eigenen Garten ernten zu können – vorausgesetzt man war vor ein paar Monaten schon fleißig und hat in letzter Zeit ausreichend gegossen. Ich erinnere mich noch an den Gemüsegarten meiner Oma. Beete so weit das Auge reichte. Salat, Möhren, Lauch, Kartoffeln waren da zum Beispiel gepflanzt, aber auch Beeren, Kräuter und Erbsen, die man sich bei einem Gang über die Wege schnell von den Pflanzen abpflücken und in den Mund stecken konnte. Regelmäßig wurden da Salatköpfe nach Hause geschleppt, in die mein Haupt damals vom Volumen zweimal reingepasst hätte oder Zucchini so groß und dick wie die Unterarme meines Vaters wurden zu Suppen, Pfannengerichten oder roh verarbeitet. Es schmeckt eben nichts so wie das aus dem Garten. Nun hat man in einer Mietwohnung nur begrenzten Platz zum Anbauen und mit fehlendem Balkon kann man ja noch nicht mal ein Mini-Hochbeet bewirtschaften. Lediglich der Koriander und die Petersilie wachsen bei mir auf dem Fensterbrett und so komme auch ich bald in den Genuss, etwas ernten zu können, was ich selbst gepflanzt habe. Jeder fängt ja mal klein an.

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