Dankmarshausen: Bäume am Grünen Band gepflanzt

Dankmarshausen  Verein für Naturschutz und Landschaftspflege Dankmarshausen möchte am ehemaligen Grenzstreifen einen Lehrpfad etablieren.

André Boschan (von links), Karl Herzig, Erwin Lubusch, Erich Spangenberg, Sebastian Fuchs, Günter Eckardt und Stefan Köllner (mit Hund Daisy) sind Mitglieder im Naturschutzverein Dankmarshausen und haben eine Esskastanie gepflanzt.

André Boschan (von links), Karl Herzig, Erwin Lubusch, Erich Spangenberg, Sebastian Fuchs, Günter Eckardt und Stefan Köllner (mit Hund Daisy) sind Mitglieder im Naturschutzverein Dankmarshausen und haben eine Esskastanie gepflanzt.

Foto: Klaus Fink

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Letzten Samstag pflanzten sieben engagierte Mitglieder des Vereins für Naturschutz und Landschaftspflege Dankmarshausen um Vorsitzenden Erich Spangenberg am Grünen Band zwischen Dankmarshausen und Obersuhl die Bäume der Jahre 2015, 2016, 2018 und 2019 – insgesamt fünf an der Zahl.

Der hiesige Naturschutzverein will am ehemaligen Grenzstreifen nahe des Naturschutzgebietes „Rhäden“ einen Naturlehrpfad etablieren. Der Anfang ist nun mit einem Feldahorn (Baum des Jahres 2015), einer Winterlinde (2016), zwei Esskastanien (2018) und einer Flatter-Ulme (2019) gemacht. Von der Esskastanie wurden deshalb zwei Bäumchen gesetzt, weil man glaubt, die Esskastanie gedeihe nur dann gut, wenn sie einen „Partnerbaum“ hat, mit dem die gegenseitige Befruchtung garantiert ist.

Die Pflanzaktion inklusive Beschilderung war binnen knapp 90 Minuten erledigt, denn sie wurde von erfahrenen und handwerklich versierten Männern durchgeführt. Auch Landtechnik wurde eingesetzt und jeder Handgriff saß.

Baum des Jahres 2017 ist die Fichte. Sie musste vor Ort nicht angepflanzt werden, da sich am Wanderweg bereits einige Exemplare angesiedelt hatten. Die schmucken Schilder fertigte der alte Kohlekumpel Wolfram Doll, der unter anderem auch Insektenhotels kreiert. Um die Pflege des neuen Lehrpfades kümmert sich der Naturschutzverein selbst. Spangenbergs Dank für die gute Zusammenarbeit gilt besonders auch Gemeindearbeiter Michael May, der mittels Landtechnik die Pflanzlöcher ausgehoben hatte. Und Lob verdiente sich auch Edmund Kessler, der für den Imbiss nach getaner Arbeit sorgte.

Das Genehmigungsverfahren für die Pflanzaktion dauerte „nur“ ein Jahr. Die Entscheidung pro Pflanzung fiel, nachdem die Stiftung Naturschutz Thüringen, die Landgesellschaft Dankmarshausen, die Untere Naturschutzbehörde des Wartburgkreises und die Natura-2000-Station „Alte Warth“ das Terrain begutachtet hatten.

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