Erfurt. Ein junger neuer Dirigent befindet sich an der Spitze des Ensembles. Sein Debüt kann allerdings schon jetzt als „düster“ bezeichnet werden.

Der Erfurter Philharmonische Chor hat mit Lukas Sommer seit Anfang dieses Jahres einen neuen Leiter. Sein Debüt wird er am 4. und 5. April mit Verdis Totenmesse „Messa da Requiem“ im Erfurter Theater geben, gemeinsam mit dem Philharmonischen Orchester und dem Opernchor des Theater Erfurt, dem Philharmonischen Chor Erfurt e.V. und der Suhler Singakademie e.V.

Lukas Tobias Sommer, 1996 in Zwickau geboren, besuchte von 2008 bis 2015 die Musikspezialklasse des Clara-Wieck-Gymnasiums in Zwickau und absolvierte dort sein Abitur. Neben der musikalischen Ausbildung am Gymnasium erhielt er schon früh am Robert-Schumann Konservatorium Unterricht in den Fächern Orgel, Klavier, Musiktheorie und Gesang. An der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar studierte Sommer von 2015 bis 2024 im Doppelfach Schulmusik und Chordirigieren und schloss das Studium mit Auszeichnung ab.

Ehemaliger Leiter übergibt Dirigentenstab nach 30 Jahren

Als junger Dirigent leitete Sommer bereits die Thüringen-Philharmonie Gotha-Eisenach, die Vogtland-Philharmonie Greiz-Reichenbach und das Südthüringische Kammerorchester in Konzerten. Einstudierungen führten ihn an das Salzburger Landestheater, das Meininger Staatstheater sowie das Theater Erfurt.

Sommer leitet als Chordirektor seit Oktober 2021 die Suhler Singakademie und arbeitet seit Januar 2023 mit dem Philharmonischen Chor Erfurt zusammen, dessen künstlerische Leitung er im Januar 2024 übernahm. Nach 30-jähriger Leitung übergab Andreas Ketelhut, langjähriger Chordirektor des Erfurter Opernchores und Begründer des Philharmonischen Chores Erfurt e.V. den Dirigentenstab und eine große Herausforderung an Sommer weiter.

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