Gera. Diese sieben Texte der Lokalredaktion aus der vergangenen Woche sollten Sie nicht verpassen.

Auffallend viele Männer standen in der zurückliegenden Woche im Mittelpunkt der Berichterstattung der Lokalredaktion Gera. Meistens ging es dabei um die Kommunalpolitik vor der Haustür. Diese Geschichten sollten Sie gelesen haben:

1. Ein Vierteljahrhundert nervt die kaputte Sportstätte

Sie ist eine alte Dame, die Radrennbahn in Gera-Debschwitz. Lange genug haben die Sportler vom SSV Gera stillgehalten, wie sie meinen. Deshalb hatten sie am Himmelfahrtstag eingeladen, um laut zu sagen, was ihnen schon lange nicht passt.

2. Bundesverdienstkreuz für einen Unternehmer

Mit fünf Mitarbeitern hat der Spediteur René Starke einst angefangen, heute sieht sich der Unternehmer nicht nur verantwortlich für seine Belegschaft, sondern lebt soziales und gesellschaftliches Engagement in vielfältiger Weise und wurde deshalb mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt. Nach Wünschen an Mitmenschen befragt, sagt er: mehr Engagement für Schwächere, mehr Bodenhaftung und einen respektvolleren Umgang untereinander.

3. Notarzt will Gera heilen

Fünf Kandidaten wollen Oberbürgermeister von Gera werden. In der zurückliegenden Woche hat die Redaktion begonnen, sie in Porträts vorzustellen. Auf dem Stimmzettel am 26. Mai steht ein Geraer an erster Stelle, der als Notarzt und Honorararzt gut beschäftigt ist. Er erklärt unter anderem, warum er der SPD den Rücken kehrte und heute Mitglied der AfD ist.

4. Offizier will auf den ersten Platz im Rathaus

Kurt Dannenberg kam als Offizier nach Gera und wurde Kommandeur des Panzerpionierbataillons 701 in Gera-Hain. Mehr als ein Jahrzehnt arbeitet er jetzt im Rathaus. Taktik sei das Denken bis zur nächsten Ecke, oft mit nur kurzen Erfolgen. Strategie dagegen sei umfangreicher und auf Langfristigkeit ausgerichtet, erklärt der Geraer.

5. Geraer kandidiert für die Spaßpartei

Erste politische Erfahrungen hat David Kaschta aus Gera vor fünf Jahren im damaligen Stadtratswahlkampf gesammelt. Den einzigen Sitz, den Die Partei von den Wählern zugestanden bekam, belegte sein Onkel. Nun will er Oberbürgermeister werden. Mit einem Programm, das noch nicht geschrieben ist und einem Rentenbescheid in der Tasche.

6. Amtsinhaber will zweite Amtszeit mit Rückenwind

Oberbürgermeister Julian Vonarb sagt über sich und seine erste Amtszeit, er sei dynamisch gestartet und musste dann eine kollektive Vollbremsung miterleben. Corona, Ukraine-Krieg, Energiekrise zählt er als Begründungen dafür auf. Natürlich äußert er sich über seine unerfüllten Wahlversprechen. Diesmal tritt er mit dem Rückenwind eines Vereins an, dessen Vorsitzender er ist.

7. Alt-OB sagt seine Meinung zur Stimmung in Gera

Wo sind der Enthusiasmus und die Fröhlichkeit geblieben, die die Geraer in der Zeit der Bundesgartenschau 2007 ausstrahlten? Damals war Norbert Vornehm (SPD) Oberbürgermeister von Gera. Er hat seine Antwort auf die Frage gefunden. Vielleicht hilft sie beim eigenen Nachdenken darüber, weshalb es in Gera gerade so ist wie es ist.