Von Vier-Vier auf Zehn-Zehn: Gera Feiert Frei später im Jahr

Gera.  Wegen der Auswirkungen der Corona-Pandemie soll die Kneipennacht in Gera im Oktober stattfinden

Die Organisatoren von „Gera Feier Frei" haben ihre Veranstaltung vom April in den Oktober verlegt. Plakate mit dem neuen Datum wurden bereits aufgestellt.

Die Organisatoren von „Gera Feier Frei" haben ihre Veranstaltung vom April in den Oktober verlegt. Plakate mit dem neuen Datum wurden bereits aufgestellt.

Foto: Peter Michaelis

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Das neue Datum steht fest, sagt Tobias Meißner. Auf den Plakaten, die ursprünglich auf den 4.4. aufmerksam machten, ist es inzwischen ausgetauscht. Jetzt steht dort der 10. Oktober. Zehn-Zehn statt Vier-Vier, ansonsten wirbt man auch weiter mit einer musikalischen Partynacht in über 20 Lokalitäten, in Bars, Clubs, Gaststätten, Restaurants.

„Gera Feiert Frei“, die von Tobias Meißner von AT-Events und Lucas Fischer vom Internetportal „about Gera“ ersonnene Wiederbelebung der Kneipennacht in Gera, hätte ein erster größerer Höhepunkt ins Veranstaltungsjahr 2020 sein können, wenn nicht die Corona-Pandemie all diese Pläne durchkreuzte.

Auf die Frage, ob es denn die über 20 Locations im Oktober noch geben wird, erzählt Meißner von seinen letzten Gesprächen mit Gastronomen. „Noch“, betont er, „gibt es keine Resignation. Noch spricht man sich gegenseitig viel Mut zu.“ Vieles, sagt der Geraer Veranstalter auch aus eigener Erfahrung, werde nun neben den Hilfsprogrammen des Staates vor allem auch daran hängen, wie Vermieter auch auf ihre Mieter zugehen und beide Seiten gemeinsam versuchen, durch die schwierige Zeit zu manövrieren.

„Feiert Frei“ wiederum ist für die beiden Initiatoren als unkommerzielle Veranstaltung erdacht gewesen. Die Lokale selbst organisieren sich das Kulturprogramm, Fischer und Meißner übernehmen, dank Sponsoren, die Vermarktung des Abends. „Die Sponsoren haben uns auch weiter ihre Unterstützung zugesagt“, erklärt Lucas Fischer und dankt ihnen, wie auch Künstlern und Gastronomen.

„Der 10. Oktober steht als Termin“, betont Tobias Meißner. „Stand jetzt gibt es nur eine Kneipe, die ausgerechnet an diesem Abend schon eine Veranstaltung geplant hat.“ Natürlich, ergänzt Fischer, werde man die Lage sehr genau beobachten. Ein Risiko werde man sicher nicht eingehen, wenn sich die Situation ums Coronavirus nicht entspannen sollte. Dennoch will man jetzt Zuversicht ausstrahlen. Im Internet schreiben die Organisatoren: „Wenn wir alles überstanden haben, feiern wir die Party des Jahres.“

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