Auf Kirchentour durch die Jenaer Kneipengalerie

Jena.  Der Jenaer Maler Eckard Weder stellt Aquarelle von Kirchen in und um Jena in der Kneipengalerie „Zur Noll“ aus.

Der Maler Eckard Weder hat eine Ausstellung in der Kneipengalerie „Zur Noll" eröffnet. Er zeigt Kirchen in und um Jena.

Der Maler Eckard Weder hat eine Ausstellung in der Kneipengalerie „Zur Noll" eröffnet. Er zeigt Kirchen in und um Jena.

Foto: Michael Groß

Geradezu malerisch sind viele der kleinen Kirchen in und um Jena. Das sieht auch der Maler Eckard Weder so und widmet sich schon seit Jahren den Kirchen auf seine eigene künstlerische Art. Tatsächlich hat er schon 140 der alten Gotteshäuser in Aquarellen verewigt. Davon präsentiert er derzeit eine kleine Auswahl von 22 Bildern in der Kneipengalerie „Zur Noll“.

So kann man sich bis zum 16. Januar in der „Noll“ auf eine kleine Kirchenwanderung begeben. Zu sehen sind unter anderem die Kirchen in Jenaprießnitz, Lichtenhain, Hirschroda, Rodameuschel und Kahla-Löbschütz. Befragt nach seiner Lieblingskirche, fällt Weder die Antwort schwer, weil die Kirchen alle ihre ganz speziellen Reize hätten. Besonders gefällt ihm aber dann doch die Kirche in Lehesten, die natürlich in der Ausstellung auch zu bewundern ist.

Dabei ist Weder inzwischen kein Neuling mehr in der Kneipengalerie. „Das ist meine sechste Ausstellung hier“, erzählt der gebürtige Jenenser. Und jedes Mal komme er gern wieder, weil die Atmosphäre dieses Gasthauses sehr zuträglich sei, um sich mit Kunst zu beschäftigen. Natürlich könne man alle Bilder auch kaufen. Interessenten melden sich bitte im Gasthaus oder direkt bei dem 54-jährigen Maler.

Für das traditionsreiche Gasthaus in der Oberlauengasse geht es übrigens jetzt schon ins 36. Jahr des Bestehens der Kneipengalerie, wie Günter Kahl erzählt, der auch gern als Kulturminister der „Noll“ bezeichnet wird. Unzählige Maler und Fotografen hätten in dieser Zeit ihre Kunst im Gasthaus zeigen können. Das werde auch im neuen Jahr wieder so sein.

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