Dauerkarten für die Jenaer Kulturarena heiß begehrt

Jena.  Rainald Schorcht war der Erste in der Schlange vor der Jenaer Tourist-Info. Er weiß, warum sich Schnelligkeit lohnt bei den Kulturarena-Dauerkarten.

Rainald Schorcht hat die erste Kulturarena-Dauerkarte in der Jenaer Tourist-Info gekauft. Die begehrten Exemplare sind auf 50 Stück begrenzt.

Rainald Schorcht hat die erste Kulturarena-Dauerkarte in der Jenaer Tourist-Info gekauft. Die begehrten Exemplare sind auf 50 Stück begrenzt.

Foto: Foto: Katja Dörn

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Da hat sich das Warten gelohnt. Eine Dreiviertelstunde harrte Rainald Schorcht am Samstagmorgen vor der Jenaer Tourist-Info aus, bei Nieselregen und kalten Temperaturen, bis er als Erster sein Ticket für den Sommerurlaub in Jena in den Händen halten konnte: eine Dauerkarte für die Kulturarena 2020.

Mit Schorcht warteten bereits vier andere Arena-Fans auf die Öffnung der Tourist-Info. Denn auch wenn das digitale Zeitalter längst angebrochen ist, die Dauerkarten sind nur analog am Tresen zu erwerben. 10.15 Uhr war bereits knapp die Hälfte der auf 50 Stück begrenzten Exemplare, Preis 300 Euro, verkauft.

Ohne Stress in die Kulturarena

„Es geht nicht ums Geld, sondern ums Entspannen“, sagt Rainald Schorcht, und die anderen Wartenden nicken. Man erspare sich damit den lästigen Vorverkauf für die Einzeltickets und kann zudem bei ausverkauften Konzerten einfach am Einlass durchgehen.

Zudem würde sich die Investition in die Dauerkarte in der fünften Woche amortisieren, macht ein anderer Wartender deutlich, schließlich können alle Konzerte, das Arena-Spektakel, das Eröffnungskonzert mit der Jenaer Philharmonie und die Kinoabende besucht werden.

„Die Kulturarena ist wie Urlaub“, sagt Schorcht, weshalb er es im Arenasommer tunlichst vermeidet, wegzufahren. Die ersten bestätigten Bands brauche er gar nicht, „ich kaufe blind, weil ich mich überraschen lasse“. Das Programmheft jedes Arena-Sommers hebt er sich selbstverständlich auf – mit eigenen Notizen, was gefallen hat und was nicht. Und die Dauerkarten im Chipformat wirft ein richtiger Arena-Fan auch nicht weg.

Paradies ist zweijähriger Ausweichort

Der perfekte Abend beginnt für Rainald Schorcht mit einem Gläschen Wein, danach macht sich er auf in die vorderen Reihen. „Ich will ja auch was sehen. Und Musik kann ich nur im Stehen genießen“, sagt er. Somit hat das Volksbad für ihn ein Manko – dort ist der Besucher zum Sitzen angehalten. Sei’s drum, er geht trotzdem hin.

In der Tourist-Info sind noch Dauerkarten erhältlich. Die ersten drei Konzerte für die Kulturarena 2020 wurden bereits bestätigt: „Deine Freunde“ (Samstag, 15. August), Thees Uhlmann & Band (Freitag, 31. Juli) sowie Andrej Hermlin und sein Swing Dance Orchestra (Mittwoch, 12. August).

Wegen der Bauarbeiten für das neue Bibliotheks- und Bürgerservice-Gebäude muss die Arena für zwei Jahre in den Volkspark Paradies ausweichen.

Jenaer Kulturarena zieht nächstes Jahr ins Paradies

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