In der Jenaer Dammstraße soll’s beim Linksparken bleiben

Jena.  Der Ortsteilrat Wenigenjena hat sich die Dammstraße noch einmal angeschaut. Die Straße soll neugebaut werden. Parken und Fußweg sind knifflige Themen.

Die alte Dammstraße im Gegenlicht. Hier soll alles anders werden.

Die alte Dammstraße im Gegenlicht. Hier soll alles anders werden.

Foto: Thomas Beier

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Der Neubau der Dammstraße war das heiße Thema bei der Ortsteilratssitzung in Wenigenjena. Der Vorentwurf der Verwaltung hatte bei Anliegern erhebliche Fragen ausgelöst. Nach der jüngsten Runde zeichnet sich eine freundlichere Lösung ab.

Diesen Eindruck schilderte Ortsteilbürgermeisterin Rosa Maria Haschke nach der Veranstaltung am Mittwochabend. Vor der Sitzung schauten man sich bei einem Vor-Ort-Termin mit Bürgermeister Christian Gerlitz (SPD) die Straße an. Der auszubauende Straßenabschnitt ist von der Einmündung Magnus-Poster-Straße bis zur Einmündung Charlottenstraße etwa 200 Meter lang. Meter für Meter wurde die Straße abgegangen. Hinterfragt wurden vor allem die Lage des Parkstreifens in der Einbahnstraße und die Gestaltung der Fußwege.

Es kristallisiert sich heraus, dass der Parkraum auch zukünftig auf der westlichen Fahrbahnseite bleiben soll (also in Richtung Heineschule links). Dabei bevorzugen die Anlieger eine Variante, die keine festen Parkbuchten vorsieht, sondern einen flexiblen Parkraum, damit kein Platz verschenkt wird. Auf dieser Seite sollte es dann auch den Bürgersteig geben. Ob auf der anderen Seite ebenfalls ein Bürgersteig notwendig ist, sollte geprüft werden, so die Ortsteilbürgermeisterin. Aufgrund der Rücksprünge in den Grundstücksgrenzen gebe es rechts eine vergleichsweise unruhige Wegeführung.

Das künftige Straßendesign soll ähnlich der Schulstraße und der Helmboldstraße sein, die bereits saniert wurden: Geschnittenes Pflaster kommt zum Einsatz. Die Optik ist damit nicht ganz so edel wie an den öffentlichen Flächen rund um die Schillerkirche, aber lärmärmer.

Durch die Lage in einem förmlich festgesetzten Sanierungsgebiet erhält die Stadt Fördergelder. Auf die Bürger könnte nach Abschluss der Arbeiten im Sanierungsgebiet die Zahlung von Ausgleichsbeiträgen zukommen, für sanierungsbedingte Bodenwerterhöhungen. Abgeschafft wurden in Thüringen bislang nämlich nur die Straßenbaubeiträge, nicht die Ausgleichsbeiträge. Die bei KSJ zuständige Abteilungsleiterin, Regina Bergner, hat alle Bürgerhinweise aufgenommen. Der Ortsteilrat wird zudem erneut eine Stellungnahme verfassen.

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