Jenaer Klimaschutzziele werden weiter diskutiert

Jena.  Jenas Klimaschutzbeirat kritisiert den aktuellen Leitbild-Entwurf der Stadtverwaltung.

Fridays-for-Future-Demo Ende April in Jena.

Fridays-for-Future-Demo Ende April in Jena.

Foto: Thomas Beier

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Nach diversen kritischen Äußerungen will die Stadt die Klimaschutzziele weiter im zuständigen Beirat diskutieren. Damit wird das Thema am Donnerstag nicht auf der Tagesordnung des Stadtentwicklungsausschusses stehen.

Man folge damit dem Wunsch des Klimaschutzbeirates, sagt die Persönliche Referentin des Oberbürgermeisters, Franziska Rode. Die Konsequenz werde aber auch eine Verzögerung bei der Umsetzung des Leitbildes sein. Konkrete Maßnahmen könnten erst nach dem Beschluss des Leitbildes im Rahmen der „Nachhaltigkeitsstrategie der Stadt Jena“ beschlossen werden.

Der ursprüngliche Zeitplan der Stadtverwaltung, hier noch vor der Sommerpause dem Stadtrat ein Maßnahmenbündel zur Bestätigung vorzulegen, wurde bereits durch coronabedingte Einschränkung vor allem in der Gremienarbeit erschwert.

Fridays for Future, der Runde Tisch Klima & Umwelt sowie Parents & Scientists for Future haben kritisiert, dass der Entwurf „Jenaer Leitbild Energie und Klimaschutz 2021-2030“ den Anforderungen des Pariser Klima-Abkommens und den Zielen der Bundesregierung nicht gerecht werde. Die Stadtverwaltung orientiere sich in ihrem Entwurf nur am einfach Möglichen, lasse dabei die Perspektive für das dringend Notwendige aber vollkommen außen vor, hieß es.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Zu den Kommentaren