Weimar. Eigentümer der Bäckerei haben das Restaurant und Café in der Seifengasse übernommen. Was sich dort damit ändert – und beim Alten bleibt:

Seit einem knappen Monat hat die in Weimar ansässige Bio-Handwerksbäckerei Brotklappe ihr Portfolio um eine gastronomische Einrichtung erweitert. Sie betreibt seither neben ihren beiden Filialen auch das Restaurant und Café Gretchens in der Seifengasse 8. Angeregt habe die Anmietung des Objektes durch das Team um Annika und Sebastian Lück, die die Brotklappe 2016 gegründet haben, der Geschäftsführer des in der Seifengasse 8 beheimateten Familienhotels, Anselm Graubner.

Das neue Team in Restaurant und Küche bestehe aus erfahrenen Kollegen aus dem bisherigen Gretchens, Mitarbeitern der Brotklappe und neuem Personal, berichteten die Brotklappen-Besitzer. Das Restaurant, das viele Weimarer mit Erinnerungen an Familienfeste verbinden, habe 36 Sitzplätze und eine Dachterrasse. Letztere werde zunächst in Selbstbedienung betrieben und ist über einen Fahrstuhl erreichbar. Auch in den Fensternischen im Außenbereich sollen Sitzplätze entstehen.

Der Newsletter für Weimar

Alle wichtigen Informationen aus der Klassikerstadt Weimar, egal ob Politik, Wirtschaft, Sport, Kultur oder gesellschaftliches Leben.

Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.

Das neue Gretchens biete Frühstück, eine kleine Mittagskarte, Kaffee und Süßes sowie Abendessen an. „Wenige ausgewählte Gerichte von vegan bis Wild sollen Genuss für Auge und Gaumen bieten“, betonte Annika Lück. Dafür würden „beste Rohstoffe aus regionalem Anbau bezogen“, darunter von den Biohöfen Lindenberg und Scharf, vom Landgut Weimar Bio GmbH und vom Forsthaus Willrode. Als Überraschung für Stammgäste würden aber die beliebten Spinat-Knödel auf der Karte bleiben.

Die Getränkekarte überrasche mit alkoholfreien Seccos und Weinen, teils in Bio-Qualität, aus einer Manufaktur in Baden-Württemberg. „Damit entsprechen wir einem Trend bei gesundheitsbewussten Gästen, die jedoch nicht auf Genuss und Stil verzichten wollen“, erläutert Annika Lück.

red