Weimar. Die niederländische Autorin Thera Coppens stellt im Goethe- und Schiller-Archiv in Weimar ihre Sophien-Biografie vor.

Die niederländische Biografin Thera Coppens liefert mit einer Lesung aus ihrem Buch „Sophie in Weimar: Leben und Wirken der Großherzogin von Sachsen-Weimar-Eisenach 1842-1897“ am Donnerstag, 16. Mai, um 17 Uhr im Vortragssaal des Goethe- und Schiller-Archivs spannende Einblicke in das Leben der Regentin. Der 200. Geburtstag Sophies 2024 wird als Sophienjahr mit zahlreichen Veranstaltungen in Weimar gefeiert.

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Sophie wurde in Den Haag geboren und besuchte mit zehn Jahren erstmals Weimar. Dieser Besuch, zwei Jahre nach Goethes Tod, veränderte ihr Leben, argumentiert Thera Coppens. Von da an habe Sophie ihre eigenen Entscheidungen getroffen und sich zu der intelligenten und entscheidungsfreudigen Frau entwickelt, die als Großherzogin in Weimar sozial, politisch und kulturell eine große Rolle spielen sollte. Aber auch in Den Haag sei sie nicht mehr wegzudenken gewesen. In ihrer Heimat habe sie jedoch nie Anerkennung erhalten für ihr Wirken.

Thera Coppens, 1947 in Amsterdam geboren, hatte deutsche Großeltern. Nach einer Journalistenausbildung veröffentlichte sie zahlreiche erfolgreiche historische Bücher. Außerdem betreibt sie ein Büro für historischen Tourismus. Der Eintritt zur Lesung ist frei.