Weimar. „Weimarer Gespräche“ finden mit Diskussion über Einwanderungsgesellschaft Fortsetzung am Gründungsort.

Die in Weimar gegründete und in Hamburg ansässige Deutsche Nationalstiftung und die Bertelsmann-Stiftung richten am 16. Mai mit Unterstützung der Stadt Weimar die dritten Weimarer Gespräche aus. Im Fokus stehe die Frage: Wo stehen wir beim Zusammenleben in der Einwanderungsgesellschaft?

„Mit den Weimarer Gesprächen bringt die Deutsche Nationalstiftung Menschen an einen Tisch, um gesellschaftliche Probleme zu diskutieren, Lösungen zu finden und Verbindung zu schaffen“, sagt die Geschäftsführerin der Deutschen Nationalstiftung, Agata Klaus. „Durch rege Zuwanderung nach Deutschland und langwierige Einbürgerungsverfahren entsteht zunehmend eine Lücke zwischen Wohn- und Wahlbevölkerung.“ Menschen mit Migrationshintergrund seinen im politischen Betrieb unterrepräsentiert. Die Frage, was das für die Demokratie bedeute, und wie eine politische Partizipation in der Einwanderungsgesellschaft angemessen gestaltet werden könne, werde in interner Runde mit rund 30 Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft, Zivilgesellschaft, Medien und Kultur in Weimar besprochen. Wichtig dabei sei, sich in einem „vertraulichen Rahmen zu den großen Fragen und Herausforderungen unserer Zeit“ verständigen zu können.