Anregungen durch großen Heimatcheck

Der große Heimatcheck soll ein Stimmungsbild aufzeigen.

Der große Heimatcheck soll ein Stimmungsbild aufzeigen.

Foto: Funke Medien Thüringen

Weimar.  Leser können sich weiter an der Befragung zu ihren Wohnorten oder Stadtteilen beteiligen. Uns haben mehr Hinweise erreicht, wo die Säge klemmt:

Die Liste der Probleme, ohne die Weimar und das Weimarer Land noch lebenswerter wären, wird im großen Heimatcheck unserer Zeitung immer umfangreicher. Über die Befragung können die Teilnehmer ihren Stadtteilen oder Wohnorten zu verschiedenen Themen Schulnoten geben. Daraus lässt sich ablesen, was unseren Lesern auf den Nägeln brennen und wo die Redaktion in Ihrem Sinne nachhaken muss.

Auf ein Lärmproblem machen Anwohner im Südwesten Weimars aufmerksam. Sie wünschen sich Schallschutzwände an der Berkaer Bahn. Auch die Nähe der Einkaufsmärkte störe mitunter die Ruhe, etwa durch den Lieferverkehr morgens ab 5 Uhr.

Nicht immer ist es dabei die Stadt, die unsere Leser in der Pflicht sehen. „Wenn sich die Einwohner über schmutzige Straßen aufregen, dann doch nur, weil es die Leute selber sind. In Weimars Innenstadt sind die öffentlichen ,Reiniger’ ständig unterwegs. Lob an die Stadtentsorger.“

Die Verkehrssituation kritisieren Anwohner in Weimars Nördlicher Innenstadt: „Unser Stadtteil liegt sehr zentral und ist sehr gut an den öffentlichen Verkehr angebunden. Dennoch sind die Straßen vor allem durch abgestellte Pkw geprägt. Warum parken auch Menschen, die einen Stellplatz auf ihrem Grundstück haben, auf der Straße?“

Auch auf Berlstedts Straßen scheint Nachbesserung nötig: „Im Dorf wird das Glasfasernetz ausgebaut. Die ausgeschnittenen Straßen und Querrinnen haben noch keinen neuen Belag. Diese Stellen sind auch nicht ausreichend für Auto- und Motorradfahrer gesichert. In der Nacht kann das besonders für Ortsfremde gefährlich werden.“

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