Mon Ami zeigt für Grimme-Preis nominierten Film

Im kommunalen Kino „Mon Ami“ ist die Autorin und Dokumentarfilmerin Grit Lemke zu Gast.

Im kommunalen Kino „Mon Ami“ ist die Autorin und Dokumentarfilmerin Grit Lemke zu Gast.

Foto: Susanne Seide

Weimar.  Zu einem Filmabend mit einer Lesung und anschließendem Gespräch lädt das Kino „Mon Ami“ seine Besucherinnen und Besucher ein.

Im Rahmen des Weimarer Literaturfestivals Lesarten findet am Donnerstag, 23. Juni, um 19 Uhr im Kino Mon Ami ein Filmabend mit Lesung und anschließendem Gespräch statt.

Zu Gast ist die Autorin und Dokumentarfilmerin Grit Lemke. Sie stellt ihren 2021 erschienenen Roman „Kinder von Hoy“ sowie ihren für den Grimme-Preis nominierten Dokumentarfilm „Gundermann Revier“ vor.

Lemke selbst wuchs in der sozialistischen Vorzeigestadt Hoyerswerda auf. In dieser hatte sich eine Kultur- und Kunstszene um den „singenden Baggerführer“ Gerhard Gundermann gebildet. Im Herbst 1991 sorgte Hoyerswerda jedoch weltweit für Schlagzeilen, da es zu rassistischen Übergriffen auf Wohnheime von DDR-Vertragsarbeitern und Asylbewerbern kam.

In ihrem 2021 erschienenen dokumentarischen Roman „Kinder von Hoy“ beschreibt Grit Lemke das Entsetzen über diese Vorfälle. Dabei erzählt sie nicht nur von den Abgründen, durch Interviews mit vielen Zeitzeugen zeigt sie auch andere unbekannte Seiten der einstigen Bergbaustadt. Der Eintritt kostet 7 Euro.

Karten gibt es unter Telefon: 03643/847745 oder per E-Mail an: .