Peter Kleine: Yiddish Summer ist nicht gefährdet

Weimar.  Oberbürgermeister widerspricht Darstellung. Höhe des Zuschusses, der nach der Baumaßnahme steigen könnte, wurde so mit dem Land fixiert.

Alan Bern leitet mit dem Yiddish Summer in Weimar eines der weltweit wichtigsten Festivals für traditionelle und zeitgenössische Jiddische Kultur

Alan Bern leitet mit dem Yiddish Summer in Weimar eines der weltweit wichtigsten Festivals für traditionelle und zeitgenössische Jiddische Kultur

Foto: Christiane Weber

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Widersprochen hat Oberbürgermeister Peter Kleine der Darstellung, das Festival Yiddish Summer sei in seiner Existenz bedroht. Das hatte nach einer Sitzung des Kulturausschusses der Vorsitzende Rudolf Keßner behauptet. Hintergrund ist, dass die vom Festival beantragten 100.000 Euro im Haushaltsentwurf zum wiederholten Mal auf 75.000 Euro reduziert wurden.

Der Yiddish Summer sei Teil des mit dem Land vereinbarten Kulturstadtvertrages. Darin seien 100.000 Euro Zuschuss vom Land und 75.000 Euro von der Stadt festgeschrieben, sagte Peter Kleine. Dementsprechend habe Festivalleiter Alan Bern auch nicht mit einer höheren Summe gerechnet. Nach Abschluss der Baumaßnahmen an der Other Music Academy stehe die Option, die städtischen Mittel zu erhöhen. Darüber hinaus finanziere die Stadt mit 24.000 Euro auch 2020 eine halbe Projektstelle. „Das Festival ist definitiv nicht gefährdet“, versicherte Kleine.

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