Urbacher bauen mit sogenannten Systemsteinen

Urbach  Ein straffes Programm hat die Urbacher Baufirma Henning dieses Jahr vor sich. So bauen die Südharzer in Sömmerda ein Wohn- und Therapiezentrum, sorgen für einen Ersatzneubau des Kindergartens „Haus Sonnenschein“ in Großkorbetha, errichten eine Wohnanlage in Ellrich und ein Feuerwehrgerätehaus in Töttelstedt.

Alexandra Lange mit einem der Systemsteine der Bau

Alexandra Lange mit einem der Systemsteine der Bau

Foto: Marco Kneise

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Auch eine Seniorenwohnanlage im sächsischen Bad Elster und eine Sporthalle in Eisleben steht auf der Agenda von Doris König und ihrem Team.

Im Tiefbau haben sie die Außenanlagen an der Erweiterung des Altenpflegeheims St. Josef in der Nordhäuser Kranichstraße im Visier, wo sie zuvor schon gebaut hatten. In den Büchern zu finden sind außerdem die Außenanlage der Nordhäuser Käthe-Kollwitz-Schule und eines Pflegeheims in Waldsolms. Alles in allem ein Auftragsvolumen von rund 3,5 Millionen Euro, das Arbeitsplätze in der Region sichert.

Eine leistungsgerechte Entlohnung sei ihr wichtig, sagt Doris König. Das gelte auch für Qualifizierungsmaßnahmen der Mitarbeiter – etwa die Güteschutz-Kanalbauschulung, Po-lier- und Vorarbeiterschulungen durch renommierte Dozenten der Handwerkskammer, Ersthelferaus- und -weiterbildungen durch das DRK, Schulungen für Asbestbeauftragte (um auch alle entsprechenden Aufträge unter dem Aspekt der fachgerechten Abwicklung und Entsorgung zu gewährleisten). Nicht zuletzt lässt Henning Bau nach eigenen Angaben Workshops zur Datendigitalisierung 4.0 besuchen und setzt auf betriebliches Gesundheitsmanagement zusammen mit Krankenkassen.

2018 dringt das Unternehmen mit über 100 Beschäftigten überdies in eine neue Sparte vor: die Arbeit mit Systemsteinen. Sie sehen aus wie große Lego-Bausteine und funktionieren auch so. Die sofortige Belastbarkeit nach dem Zusammenstecken hat Doris König überzeugt.

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