Brighton. Brighton & Hove Albion hat die Großen in England wirtschaftlich überholt. Der umworbene Teammanager Roberto De Zerbi soll bleiben.

Sportlich ärgert Brighton & Hove Albion die Elite der englischen Premier League seit Jahren, wirtschaftlich hat der Außenseiter-Klub die Großen jetzt sogar abgehängt. Der Verein von Nationalspieler Pascal Groß vermeldete für das Geschäftsjahr 2022/23 einen Liga-Rekordgewinn von umgerechnet 143,4 Millionen Euro (122,8 Millionen Pfund) nach Steuern. Das Top-Ergebnis ist das Resultat der besten Saison der Vereinsgeschichte und einiger millionenschwerer Spielertransfers.

Als Sechster der vergangenen Spielzeit hatten sich die Seagulls (Möwen) erstmals für den Europapokal qualifiziert, zudem erreichte die Mannschaft des inzwischen unter anderem von Bayern München umworbenen Teammanagers Roberto De Zerbi das Halbfinale im FA Cup. Und das, obwohl mit Alexis Mac Allister, Marc Cucurella oder Yves Bissouma wichtige Spieler verkauft wurden. Der Rekordtransfer von Moises Caicedo für 116 Millionen Euro zum FC Chelsea ist in der Bilanz gar nicht berücksichtigt, weil er erst im August 2023 abgewickelt wurde.

Top-Klubs buhlen um De Zerbi

Brighton gab zugleich bekannt, dass Vorstandschef Paul Barber einen neuen Vertrag bis 2030 unterschrieben habe. Als nächstes will Besitzer Tony Bloom sicher stellen, dass De Zerbi dem Klub trotz der Avancen internationaler Top-Klubs erhalten bleibt. „Wir sind sehr stolz auf Roberto und die Arbeit, die er und sein Staff leisten“, sagte Barber. (sid)