Istanbul. Nach den Fan-Attacken in der türkischen Süper Lig zieht der Istanbuler Club Fenerbahce weiterhin einen Austritt aus der Liga in Betracht. Eine Entscheidung darüber solle auf einer Generalversammlung des Vereins in drei Monaten getroffen werden, sagte Fenerbahce-Präsident Ali Koc nach einer außerordentlichen Sitzung laut der Nachrichtenagentur Anadolu.

Nach den Fan-Attacken in der türkischen Süper Lig zieht der Istanbuler Club Fenerbahce weiterhin einen Austritt aus der Liga in Betracht. Eine Entscheidung darüber solle auf einer Generalversammlung des Vereins in drei Monaten getroffen werden, sagte Fenerbahce-Präsident Ali Koc nach einer außerordentlichen Sitzung laut der Nachrichtenagentur Anadolu.

Anhänger des Traditionsclubs Trabzonspor hatten bei einem Spiel Mitte März nach dem 2:3 gegen Fenerbahce Istanbul den Platz gestürmt und Spieler und Trainer des Gegners angegriffen. Bilder zeigen handgreifliche Auseinandersetzungen. Fans und Spieler gingen mit Faustschlägen und Tritten aufeinander los.

Grund für das Treffen nun seien nicht nur die Ausschreitungen bei dem Spiel im März, sondern eine Reihe anderer misslicher Zustände in der Liga, die man seit langer Zeit geduldig ertrage, sagte Koc. Als Beispiel nannte er Angriffe auf den Mannschaftsbus und Doppelstandards im Türkischen Fußballverband. Ein Ausstieg aus der Liga sei die allerletzte Option.