Darmstadt. VfB-Torjäger Serhou Guirassy ist bei seinem ersten Startelf-Einsatz seit Mitte Dezember direkt wieder zur Stelle. Trainer Sebastian Hoeneß lobt den Guineer aber auch für seinen kämpferischen Auftritt.

Trainer Sebastian Hoeneß hat seinen Torjäger Serhou Guirassy nach dessen erfolgreichem Startelf-Comeback für den VfB Stuttgart gelobt.

„Dafür, dass er so lange nicht gespielt hat, war es ein gutes Spiel“, sagte der Coach des schwäbischen Fußball-Bundesligisten nach dem 2:1 (1:0)-Sieg beim SV Darmstadt 98. Guirassy habe gerade in der Phase direkt nach der Halbzeitpause „unglaublich mitgeholfen“, die Stuttgarter Führung zu verteidigen. Es sei in Summe ein „positiver Auftritt“ gewesen.

Guirassy hatte beim hart erkämpften Erfolg des VfB bei den Lilien erstmals seit Mitte Dezember in der Anfangsformation gestanden. Der Angreifer, der zwischenzeitlich mit Guinea beim Afrika-Cup im Einsatz war, erzielte in der 14. Minute das 1:0 für die Gäste. Diese mussten nach der Gelb-Roten Karte gegen Verteidiger Pascal Stenzel (45.+22) eine komplette Halbzeit in Unterzahl auskommen. Nach gut einer Stunde wurde Guirassy, der in dieser Saison nun schon bei 20 Pflichtspiel-Treffern steht, ausgewechselt.

„Es war uns klar, dass wir wenig Lücken haben werden“, sagte VfB-Sportdirektor Fabian Wohlgemuth. Daher habe Trainer Sebastian Hoeneß auch entschieden, „mit zwei echten Torjägern vorne zu spielen“. Neben Guirassy stand auch Deniz Undav in der Startelf. Der Plan der Schwaben ging auf. Durch den vierten Liga-Sieg in Serie festigten sie in der Tabelle ihren Champions-League-Platz.