Freiburg. Sasa Kalajdzic muss nach einer Verletzung ohne Fremdeinwirkung früh vom Feld. Eintracht Frankfurt bangt nun um den Fußball-Nationalspieler aus Österreich.

Eintracht Frankfurt bangt nach dem Spiel in der Fußball-Bundesliga beim SC Freiburg um Angreifer Sasa Kalajdzic. Der Nationalspieler Österreichs musste beim 3:3 bereits nach elf Minuten mit einer Knieverletzung ausgewechselt werden und droht nun auch für das Playoff-Rückspiel in der Conference League am Donnerstag (21.00 Uhr) gegen Royale Union Saint-Gilloise auszufallen.

„Wir mussten wieder einen frühen Rückschlag verdauen mit dieser Verletzung. Er ist auf dem Weg ins Krankenhaus. Dort wird er eingehend untersucht. Wir hoffen, dass es nichts Negatives ist, aber das kann ich auch nicht versprechen“, sagte Trainer Dino Toppmöller.

Kalajdzic, der im Verlauf der zweiten Halbzeit an Krücken auf die Bank zurückkehrte, war im Winter vom englischen Erstligisten Wolverhampton Wanderers in die Bundesliga zurückgekommen. Kurz nach seinem Wechsel in die Premier League hatte er sich schon einmal schwer am Knie verletzt und die komplette Vorsaison verpasst.

Nach dem Duell mit Freiburg, in dem die Hessen dreimal in Front lagen und dreimal die Führung nicht verteidigen konnten, beklagte Sportvorstand Markus Krösche die seiner Ansicht nach einfache Entstehung der Gegentore. „Die Fehler häufen sich zu sehr und werden natürlich auch sofort bestraft. Wir müssen sie minimieren und abstellen“, sagte er. „Es geht darum, eine gute Balance zu finden zwischen defensiver Stabilität und Offensive, damit wir uns nicht immer auf so eine wilde Fahrt einlassen.“