Thüringer HC verpflichtet zwei Perspektivspielerinnen

Erfurt.  Nina Neidhart und Anouk Nieuwenweg sind die ersten Zugänge für die neue Saison beim THC. Heute sind die Bundesliga-Handballerinnen in Leverkusen.

Symbolbild.

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Foto: Sascha Fromm

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Zwei Spiele innerhalb von nicht einmal 48 Stunden: Inmitten der englischen Wochen hat der Thüringer HC mit der Bundesliga-Partie in Leverkusen am heutigen Freitag (18 Uhr) und dem Europapokalspiel gegen Most am Sonntag (14 Uhr) ein hartes Programm vor sich. Der THC aber schaut weit darüber hinaus. Er feilt längst am Kader für die Saison.

Mit Linksaußen Nina Neidhart (18) und Rückraumspielerin Anouk Nieuwenweg (23) kommen im Sommer zwei Spielerinnen zum THC, die zu internationalem Format reifen sollen. „Wir wollen gemeinsam den nächsten Schritt gehen“, sagt Trainer Herbert Müller. Er sieht sehr großes Potenzial in den beiden.

Den Weg von Neidhart begleitet Müller seit Längerem, mehr noch sein Bruder Helfried. Beim Juniorenauswahl-Coach entwickelte sich die Außenspielerin zur österreichischen Nationalspielerin. Neun Einsätze stehen auf ihrem Konto. „Sie kann eine der besten Linksaußen werden“, ist der Trainer überzeugt.

Anouk Nieuwenweg ist den Fans aus der Liga bekannt. Die Niederländerin spielte vier Jahre in Bad Wildungen, wechselte dann in die französische Liga und wird nun den THC-Rückraum verstärken.

Auch Meike Schmelzer (26) und Beate Scheffknecht (29) werden den Weg mit dem THC weiter beschreiten. Beide bildeten zuletzt die Säulen der personell geschwächten Mannschaft und verlängerten ihre Verträge. Auf sie wird es nicht zuletzt heute ankommen, wenn die dezimierten Thüringerinnen in Leverkusen antreten. So fällt Lydia Jakubisova weiter wegen Grippe aus.

Das Duell des Dritten beim Tabellen-Fünften (18 Uhr) ist das erste Spiel mit THC-Beteiligung, das im frei empfangbaren Fernsehen zu sehen sein wird. Eurosport überträgt im Rahmen einer Partnerschaft mit der Handball-Bundesliga Frauen.

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