SG Eisenach/Herleshausen im Wechselbad der Gefühle

Eisenach.  Der Volleyball-Thüringenligist holt in zwei Fünf-Satz-Krimis vor eigener Kulisse drei wichtige Punkte.

Außenangreifer Johannes Aßmann (li.) holte mit seinen Schmetterbällen einige wichtige Punkte.  

Außenangreifer Johannes Aßmann (li.) holte mit seinen Schmetterbällen einige wichtige Punkte.  

Foto: Mike El Antaki

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Auch nach Aschermittwoch heißt es bei den Volleyballern der SG Eisenach/Herleshausen: auf und nieder, immer wieder. Konstanz ist für den Landesmeister von 2018 ein Fremdwort. Licht und Schatten wechselten sich beim letzten Heimauftritt der Saison beständig ab, wodurch sich in der Werner-Aßmann-Halle ein nervenaufreibender, langer Krimi-Nachmittag entwickelte. Geboten wurde das volle Programm mit acht Sätzen und zwei Tie-Breaks.

Im ersten Match öffnete die fehlerhaft spielende junge Zweite des VSV Jena der in Bestbesetzung angetretenen SG eigentlich die Tür zum Sieg, doch die Eisenacher vergeigten mehrfach deutliche Führungen. „Ohne Spannung geht es bei uns wohl einfach nicht“, meinten Tobias Schucht und Ingo Böhme unisono.

In Abschnitt eins retteten Johannes Aßmanns Schmetterbälle noch das 26:24, im zweiten reichte der SG ein anfängliches Sechs-Punkte-Plus (10:4) nicht. Die Achterbahnfahrt führte in den Tie-Break, in dem Jenas Youngster die besseren Nerven hatten. Endstand 2:3 (26:24, 24:26, 25:16, 23:25, 8:15). Nach der Pause schien gegen den SVV Weimar die Trotzreaktion zu folgen. Im Schnellverfahren ging Satz eins an die Gastgeber, die nach der 2:0-Satzführung unerklärlicherweise wieder die Linie verloren. Im Entscheidungssatz gewann Eisenach diesmal die „Big Points“ und sicherte sich mit dem 3:2 (25:14, 25:23, 19:25, 23:25, 18:16) zwei weitere Zähler. Was die am Saisonende wert sind, ist schwer einzuschätzen, da die Abstiegskonkurrenten drei bzw. sogar vier Spiele weniger absolviert haben.

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