Greiz/Apolda. An den Mitteldeutschen Meisterschaften der Ringer in Greiz nahmen auch neun Akteure aus der Glockenstadt teil

Einmal mehr waren Ringer vom KSC Apolda bei den Mitteldeutschen Meisterschaften vertreten. 191 Sportler aus 46 Vereinen fanden den Weg nach Greiz, darunter neun Starter aus Apolda, welche um die Medaillenvergabe ein Wort mitreden wollten.

Eine Goldene für den KSC Apolda

Alikhan Arsakaev kämpft sich in der Gewichtsklasse bis 92 Kilogramm nach souveränen Siegen bis ins Finale. Hier brachte er sich unnötig in so manch brenzlige Lage, konnte in der zweiten Runde den Kampf jedoch drehen und mit einem 5:4-Punktsieg den Mitteldeutschen Meistertitel erkämpfen. Ebenfalls ins Finale schafften es Tamino Wagenknecht und Mahmoud Almassri. Beide unterlagen im Kampf um Gold zu deutlich und wurden somit Vizemeister.

Sehenswerte Siege, aber früh ausgeschieden

Darius Poluyanov und Abdelrahman Almassri kämpften beide in der Gewichtsklasse bis 60 Kilogramm. Insgesamt gab es hier zwanzig Kämpfer. Beide erkämpften sich drei sehenswerte Siege, schieden aber nach zwei weiteren Niederlagen auf Platz sieben und acht aus dem Turnier aus. Ähnlich erging es Zhalavdi Sokuev und Saleh Almassri. In einer stark besetzten Gewichtsklasse schieden sie nach Siegen und Niederlagen etwas zu früh aus. Zhalavdi Sokuev, der gegen den späteren Dritten aus Berlin verlor, wurde letztlich zehnter. Saleh Almassri, der gegen den ehemaligen Apoldaer und neuen mitteldeutschen Meister Haydar Afshar verlor, wurde am Ende elfter.

Malte Guthmann bei einem Angriff an die Beine 
Malte Guthmann bei einem Angriff an die Beine  © Christopher Marx

Malte Guthmann auf Rang sechs

Malte Guthmann startete bei den Männern bis 70 Kilogramm direkt mit drei Siegen ins Turnier. Dann verletzte er sich im vierten Kampf muskulär und konnte die letzten Duelle nicht mehr antreten. Dennoch erreichte er Platz sechs. Chancenlos war Mohammed Almassri. Er musste viel Lehrgeld zahlen, konnte aber bei seinem erst dritten Turnier fleißig Erfahrungen sammeln.

Neben den stark vertretenen Hamburger Vereinen schafften die Apoldaer einen sehenswerten dritten Platz in der Vereinswertung bei diesen Meisterschaften.